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»Gedanken für den Tag«
Befreit
Endlich kommt Bewegung in mein Leben. Ein Fahrstuhlkatalog liegt auf dem Schreibtisch. Dann suchen wir aus. "Er" soll der leichteste,...

Axel Kühner
20. Juli
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Gefesselt
Immer wieder kann man lesen und hören, ein Mensch sei "an den Rollstuhl gefesselt". Dieser Ausspruch, oft gedankenlos nachgeplappert,...

Axel Kühner
19. Juli
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Selbstbetrug
Ein Mann sitzt an der Bar. Er ist völlig verzweifelt und ratlos. Er wendet sich zur Seite und sagt zu dem fremden Mann neben sich: "Ich...

Axel Kühner
18. Juli
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Der beste Weg
Der Glaube an Jesus macht nicht lässig, aber gelassen, nicht übermütig, aber mutig, nicht ängstlich, aber engagiert, nicht träge, aber tragfähig, nicht kleinlich, aber in kleinsten Dingen treu, nicht sorgenvoll, aber sorgfältig, nicht egoistisch, aber selbstbewusst. Der Glaube setzt nicht auf Beliebigkeit, aber auf Entscheidungen in Liebe. Der Glaube fragt nicht nach Mehrheit, aber nach Wahrheit. Der Glaube nimmt das Leben ganz ernst, und hat darum so viel Freude daran. Der G

Axel Kühner
17. Juli
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Geld oder Reichtum
Ein Ehemann sagt zu seiner Frau einige Zeit nach ihrer Hochzeit: "Liebling, ich werde viel und hart arbeiten, und eines Tages werden wir...

Axel Kühner
16. Juli
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Folgenschwere Entscheidung
Als Sohn eines armen, versoffenen Schuhmachers in Georgien geboren, wurde Jossif Stalin zum mächtigsten und gefürchtetsten Mann der...

Axel Kühner
15. Juli
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Liebeslied
Wie soll ich meine Seele halten, dass sie nicht an deine rührt? Wie soll ich sie hinheben über dich zu andern Dingen? Ach gerne möchte' ich sie bei irgendwas Verlorenem im Dunkel unterbringen an einer fremden stillen Stelle, die nicht weiterschwingt, wenn deine Tiefen schwingen. Doch alles, was uns anrührt, dich und mich, nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich, der aus zwei Saiten eine Stimme zieht. Auf welches Instrument sind wir gespannt? Und welcher Spieler hat uns in der

Axel Kühner
13. Juli
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Der weise Richter
Eine arabische Geschichte erzählt von einem alten Richter, der wegen seiner Weisheit im ganzen Land gerühmt wurde. Eines Tages sucht ihn...

Axel Kühner
13. Juli
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Stärke und Schwäche
"Ein Mensch fällt nicht, weil er schwach ist, sondern weil er meint, stark zu sein!", sagt ein Sprichwort. Powertypen, schlagfertig und...

Axel Kühner
12. Juli
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Heiligenschein oder scheinheilig?
Ein alter frommer Rabbi lag schwer krank im Bett, und seine treuen Schüler standen um sein Lager herum und lobten seine beispiellose...

Axel Kühner
11. Juli
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Trübe Tage
Ein kostbares Gut
Die Tiere hatten eine große Versammlung einberufen, weil sie beraten wollten, wie sie sich gegen den Raubbau der Menschen schützen konnten. "Mir nehmen sie fast alles", sagte die Kuh, "die Milch, das Fleisch und selbst die Haut." "Mir geht es auch nicht viel besser", sagte die Henne. "Mir nehmen sie die Eier weg, und schließlich muss ich in den Topf." "Von mir nehmen sie das Fleisch und meine schöne Haut", sagte das Schwein. "Und mir rauben sie die Freiheit, weil ich ihnen et

Axel Kühner
vor 2 Tagen
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Schicksalstage
Wenn die trüben Tage grauen, kalt und feindlich blickt die Welt, findet scheu sich dein Vertrauen ganz auf dich allein gestellt. Aber in dich selbst verwiesen aus der alten Freuden Land, siehst du neuen Paradiesen deinen Glauben zugewandt. Als dein Eigenstes erkennst du, was dir fremd und feind erschien, und mit neuem Namen nennst du dein Geschick und nimmst es hin. Was dich zu erdrücken drohte, zeigt sich freundlich, atmet Geist, ist ein Führer, ist ein Bote, der dich hoc

Axel Kühner
vor 3 Tagen
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Das wirklich schmerzliche Warum
Ruf aus Stalingrad Einer aber der Namenlosen im Höllensturme von Stalingrad schrieb seiner Mutter aus Tod und Tosen in Brand und Brüllen auf blutigem Blatt: "Mutter, warum hast du mir nie von Christus gesagt?" Schwieg und fiel dann, steinschwer, stumm. Aber die Klage pocht. Und die Frage fragt durch Jahre fort im Gang der Geschlechter, knistert wie Irrlicht im klüngelnden Buch, schwelt im zornfeurigen Fluch, hallt durch Dome, zischelt am Tisch der Verächter ... Vergilbter Bri

Axel Kühner
vor 4 Tagen
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Ein einfacher grauer Stein
Mathilde Wrede, der "Engel der Gefangenen", besuchte einst im Norden Finnlands das Kloster von Valamo, das auf einer Insel im Ladogasee liegt. Die Mönche zeigten ihr die Klosteranlage und auch den kleinen Friedhof, wo die verstorbenen Mönche begraben lagen. Tief beeindruckt war Mathilde Wrede von den einfachen grauen Steinen aus dem Ladogasee, die die Gräber zierten. Sie enthielten alle gleich die Inschrift "Gottes Leibeigener" und darunter den Namen des Mönches. Sie sagte, s

Axel Kühner
vor 5 Tagen
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Die Botschaft der Steine
Wenn ich über den nahe gelegenen Friedhof gehe, um das Grab meiner Frau zu besuchen, komme ich an hunderten von Grabsteinen vorbei. Sie alle tragen Namen und Lebensdaten von Verstorbenen. Auf kaum einem Grabstein findet sich noch eine Botschaft. Jedoch zwei Grabsteine nebeneinander haben mich bei jedem Vorübergehen nachdenklich gemacht. Auf einem Stein lautet die Inschrift unter dem Namen einer Frau: "Schatz, du bist immer bei mir!" Daneben heißt es über dem Namen einer Frau:

Axel Kühner
vor 6 Tagen
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Licht in dein Haus
Der später so bekannte Dichter Fritz Reuter (1810-1874) war nach siebenjähriger Festungshaft ein gebrochener Mann. Zeitlebens hatte er unter wiederkehrenden körperlichen und auch seelischen Zusammenbrüchen zu leiden. Quälende Schmerzen des Körpers und tiefe Dunkelheiten des Gemütes machten ihm immer wieder zu schaffen. Und doch schrieb Fritz Reuter die besten Werke, die ja zum Teil von so viel Humor und Freude durchzogen sind, in und nach schwersten Leidenstagen und schlaflos

Axel Kühner
vor 7 Tagen
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