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»Gedanken für den Tag«
Befreit
Endlich kommt Bewegung in mein Leben. Ein Fahrstuhlkatalog liegt auf dem Schreibtisch. Dann suchen wir aus. "Er" soll der leichteste,...

Axel Kühner
21. Juli 2025
Gefesselt
Immer wieder kann man lesen und hören, ein Mensch sei "an den Rollstuhl gefesselt". Dieser Ausspruch, oft gedankenlos nachgeplappert,...

Axel Kühner
20. Juli 2025
Selbstbetrug
Ein Mann sitzt an der Bar. Er ist völlig verzweifelt und ratlos. Er wendet sich zur Seite und sagt zu dem fremden Mann neben sich: "Ich...

Axel Kühner
19. Juli 2025
Der beste Weg
Der Glaube an Jesus macht nicht lässig, aber gelassen, nicht übermütig, aber mutig, nicht ängstlich, aber engagiert, nicht träge, aber tragfähig, nicht kleinlich, aber in kleinsten Dingen treu, nicht sorgenvoll, aber sorgfältig, nicht egoistisch, aber selbstbewusst. Der Glaube setzt nicht auf Beliebigkeit, aber auf Entscheidungen in Liebe. Der Glaube fragt nicht nach Mehrheit, aber nach Wahrheit. Der Glaube nimmt das Leben ganz ernst, und hat darum so viel Freude daran. Der G

Axel Kühner
17. Juli 2025
Geld oder Reichtum
Ein Ehemann sagt zu seiner Frau einige Zeit nach ihrer Hochzeit: "Liebling, ich werde viel und hart arbeiten, und eines Tages werden wir...

Axel Kühner
17. Juli 2025
Folgenschwere Entscheidung
Als Sohn eines armen, versoffenen Schuhmachers in Georgien geboren, wurde Jossif Stalin zum mächtigsten und gefürchtetsten Mann der...

Axel Kühner
16. Juli 2025
Liebeslied
Wie soll ich meine Seele halten, dass sie nicht an deine rührt? Wie soll ich sie hinheben über dich zu andern Dingen? Ach gerne möchte' ich sie bei irgendwas Verlorenem im Dunkel unterbringen an einer fremden stillen Stelle, die nicht weiterschwingt, wenn deine Tiefen schwingen. Doch alles, was uns anrührt, dich und mich, nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich, der aus zwei Saiten eine Stimme zieht. Auf welches Instrument sind wir gespannt? Und welcher Spieler hat uns in der

Axel Kühner
14. Juli 2025
Der weise Richter
Eine arabische Geschichte erzählt von einem alten Richter, der wegen seiner Weisheit im ganzen Land gerühmt wurde. Eines Tages sucht ihn...

Axel Kühner
14. Juli 2025
Stärke und Schwäche
"Ein Mensch fällt nicht, weil er schwach ist, sondern weil er meint, stark zu sein!", sagt ein Sprichwort. Powertypen, schlagfertig und...

Axel Kühner
13. Juli 2025
Heiligenschein oder scheinheilig?
Ein alter frommer Rabbi lag schwer krank im Bett, und seine treuen Schüler standen um sein Lager herum und lobten seine beispiellose...

Axel Kühner
12. Juli 2025
Trübe Tage
Den richtigen Weg wissen
Ein großes Passagierschiff gelangt vor den Hafen und wartet auf die Einfahrt in die Flussmündung. Der alte Kapitän begrüßt den Lotsen, einen ganz jungen Mann, der gerade sein Examen bestanden hat. Etwas besorgt fragt der Kapitän den jungen Lotsen: "Kennen Sie denn auch alle die Klippen und Gefahren, Sandbänke und flachen Stellen in dem Fluss?" Der junge Lotse antwortet: "Nein, ich kenne nicht alle gefährlichen Stellen des Flusses, aber ich kenne die Fahrrinne ganz genau, durc

Axel Kühner
vor 6 Stunden
Schauen und Staunen
Um die Beziehung zwischen Gott und seiner Welt zu umschreiben, haben die Inder ein wunderbares Bild gebraucht: "Gott tanzt seine Schöpfung." Er ist der Tänzer, die Schöpfung der Tanz. Sie sind eins und sind doch zwei. Der Tänzer ist etwas anderes als der Tanz. Und doch gibt es das eine nicht ohne das andere. Wenn der Tänzer einhält, gibt es keinen Tanz mehr. Der Tänzer geht in seinem Tanz nicht auf, aber er kommt in ihm zum Ausdruck. So ist auch die Schöpfung der Ausdruck ein

Axel Kühner
vor 1 Tag
Sommer
Atme, Seele, erhöhter, weil du den Sommer lobst. Dunkler, goldener und röter schwellen dir Reben und Obst. Goldene Schatten schweben. Sind sie nicht mehr verbannt? Träuft dir von selber das Leben in die lässige Hand? Oft hat sie fruchtlos gegriffen. Nun auf einmal geschah's. Sieh, es leuchten geschliffen Birnen wie Goldtopas. Und wie weit du auch gingest, wölbt sich das funkelnde Haus. Singe, Seele, du singest nie das Irdische aus. (Werner Bergengruen) Wenn wir schon das Irdi

Axel Kühner
vor 2 Tagen
Steigerung
Der Sommer ist die Zeit der Steigerung und Reife. Alles wächst aus zur ganzen Süße und Schwere. Unter dem Glanz und der Kraft der Sommersonne reifen die Ähren und Beeren, die Früchte und Reben. Das Jahr findet seinen Höhepunkt. Auch für unseren Glauben wünschen wir uns eine solche Zeit der Steigerung und Reife, des Wachsens und Vollendetwerdens. Unter der Liebe Jesu soll unser Vertrauen reifen und fest werden. Die Sommerzeit erinnert uns auch daran, dass die letzte Ausreifung

Axel Kühner
vor 3 Tagen
Glaubensfrüchte
Das Ziel des Sommers ist die Frucht: der Weizen auf den Feldern, das Obst an den Bäumen, die Früchte im Garten, der Wein in den Bergen. Es geht im Leben um das Aufblühen und im Aufblühen um das Fruchtbringen. "Gib, dass der Sommer deiner Gnad in meiner Seele früh und spat viel Glaubensfrücht erziehe." (Paul Gerhardt) So soll die Kraft Jesu auch in unserem Leben zur Entfaltung kommen. Es geht darum, dass unser Leben unter der Sonne der Liebe Jesu zur ganzen Schönheit aufblüht.

Axel Kühner
vor 4 Tagen
Eingepflanzt
Jede Pflanze hat ihre Eigenart und Identität. Sie ist unverwechselbar und einzigartig, ein Getreidehalm, eine Sommerblume, ein Obstbaum, ein Weinstock. Aber um leben, sich entfalten und wachsen zu können, brauchen alle Pflanzen den Lebenszusammenhang der vier Elemente. Sie brauchen Erde, um Wurzeln und Halt finden zu können. Sie brauchen Wasser, um aus der Erde die Nährstoffe aufnehmen zu können. Sie brauchen die Luft und die Lebensstoffe, die sie enthält, und schließlich auc

Axel Kühner
vor 5 Tagen
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