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»Gedanken für den Tag«

Liebeslied

  • Autorenbild: Axel Kühner
    Axel Kühner
  • 13. Juli
  • 1 Min. Lesezeit

Wie soll ich meine Seele halten, dass sie nicht an deine rührt? Wie soll ich sie hinheben über dich zu andern Dingen? Ach gerne möchte' ich sie bei irgendwas Verlorenem im Dunkel unterbringen an einer fremden stillen Stelle, die nicht weiterschwingt, wenn deine Tiefen schwingen. Doch alles, was uns anrührt, dich und mich, nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich, der aus zwei Saiten eine Stimme zieht. Auf welches Instrument sind wir gespannt? Und welcher Spieler hat uns in der Hand? O süßes Lied! (Rainer Maria Rilke) Liebe ist der Zusammenklang von Menschen, die nicht über sich hinweg zu andern Dingen gelangen. Was den Einen anrührt, schwingt auch im Andern mit. Aus zwei Menschen wird eine Erfahrung, eine Stimme, ein Leben, ein Leib. Aber die Frage bleibt, in welchen Zusammenhang zwei Liebende eingespannt sind. Wenn Gott in seiner Liebe den Bogen führt, wenn Gott mit seiner Hand die zwei Saiten so verbindet, dass sie eine Stimme werden, wird es auch ein süßes Lied! Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein. Dies Geheimnis ist groß; ich deute es aber auf Christus und seine Gemeinde. Epheser 5,31f

Axel Kühner "Zuversicht für jeden Tag"

© 2002 Neukirchener Verlagsgesellschaft mbH, Neukirchen-Vluyn, 7. Auflage

2017 / Mit freundlicher Genehmigung des Verlages

 
 
 
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