top of page
»Gedanken für den Tag«
Gute Nachsätze
Gute Vorsätze mögen Sie morgen fassen. Mit ihnen ist ja bekanntlich der Weg zur Hölle gepflastert. Gute Nachsätze sollten Sie heute fassen. Mit ihnen könnte sich ein Stück Himmel aufschließen. Jeder Tag des Jahres war ein Tag von Gott für mich zum Leben! Das Jahr ist nicht vorbei, sondern vorhanden in meiner Erinnerung und in Gottes Buch. Die Freude über das Schöne wird zum Danken, das Leiden an all dem Schweren kann ich Gott klagen. Manche Schuld lässt mich um Vergebung bitt

Axel Kühner
31. Dez. 2025
Gegen das Vergessen
Wie sollt ich je vergessen, was Gott an mir getan, mir freundlich zugemessen von allem Anfang an? Ich kann nur staunend schauen die göttlich große Huld und ihr mich anvertrauen mit Los und Leid und Schuld. (Arno Pötzsch) Wäre das ein guter Vorschlag für das nächste Jahr: ein Tagebuch des Dankes führen, in das ich an jedem Abend drei Dinge eintrage, für die ich Gott von Herzen danken möchte. Einfach gegen das Vergessen und gegen die Macht des Fehlenden, die uns oft alle Leben

Axel Kühner
30. Dez. 2025
Unser letztes Wort
In den 150 Psalmen der Bibel wird mit bewegenden Worten gelobt und geklagt, gedankt und gezweifelt, gesungen und geschrien. Gottes Größe und des Menschen Würde werden ebenso beschrieben wie Gottes unbegreifliches Handeln und menschliche Schuld. Wie viele Worte des Vertrauens und Bittens, des Anklagens und Nachfragens, des Hoffens und Erwartens, des Suchens und Sehnens! Es gibt keine Lebenssituation, keine menschliche Empfindung, keine göttliche Weise und keine irdische Ersche

Axel Kühner
29. Dez. 2025
Mein letztes Gebet
Wenn ich müde bin vom Weg zu den Sternen, um den Menschen in der Nacht ein bisschen Licht zu holen, dann setze ich mich in die Stille, und ich finde dich, mein Gott! Dann lausche ich der Quelle, und ich höre dich. Ganz tief in mir selbst und in allem, was um mich ist, spüre ich ein großes Geheimnis. Gott, für mich bist du ganz nah, für mich bist du da, spürbar, greifbar, gegenwärtig. Gegenwärtig bist du in mir, mehr als die Luft in meinen Lungen, mehr als das Blut in meinen

Axel Kühner
28. Dez. 2025
Gott will uns leichter machen
Wir alle sind in Gottes Hand Ein jeder Mensch in jedem Land Wir kommen und wir gehen Wir singen und wir grüßen Wir weinen und wir lachen Wir beten und wir büßen Gott will uns fröhlich machen Wir haben alle unsre Zeit Gott hält die Sanduhr stets bereit Wir blühen und verwelken Vom Kopf bis zu den Füßen Wir packen unsre Sachen Wir beten und wir büßen Gott will uns leichter machen Wir alle haben unser Los Und sind getrost auf Gottes Floß Die Welt entlang gefahren Auf Meeren un

Axel Kühner
27. Dez. 2025
Ein Engel wünsch ich mir
Ein Engel kündigt die Geburt des Johannes an. Ein Engel eröffnet Maria, dass sie Jesus zur Welt bringen wird. Ein Engel erklärt dem Josef, was es mit dem Kind auf sich hat. Ein Engel überbringt den Hirten auf dem Felde die schönste Nachricht der Welt: "Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird. Denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids." Ein Engel rät Josef zur Flucht nach Ä

Axel Kühner
26. Dez. 2025
Gemeinsam teilen
Es hat immer Zeiten und Orte der Not gegeben, in denen Kleinigkeiten die Kostbarkeiten waren. In einem Waisenhaus in England bekamen die Kinder einst als besonderes Weihnachtsgeschenk eine Apfelsine. Einer unter ihnen hatte die strengen Regeln und harten Aufgaben nicht erfüllt und ging leer aus. Er weinte bitterlich und stand verzweifelt in der Ecke. Da kam ein Junge und brachte ihm eine ganz besondere Apfelsine. Mehrere Kinder hatten von ihrer Apfelsine je ein Stück geopfert

Axel Kühner
25. Dez. 2025
Du aber, Mensch, bist du bereit?
Als Christ, der Herr, geboren war zu Bethlehem, ein kleines Kind, brach eilends auf die Hirtenschar, zu schaun, was Engelmund verkündt. Nur einer war, der folgte nicht, der blieb auf dunklem Feld allein. Glaubt' nicht dem Wort, sah nicht das Licht, sprach: Gott ein Kind? Das kann nicht sein! Und fernher, weit aus Morgenland, da zogen weise, edle Herrn gen West, bis ihre Sehnsucht fand das Kind im Stall dort unterm Stern. Nur einer war, der zog nicht mit, der grub sich ein

Axel Kühner
24. Dez. 2025
Bei einem Bettler betteln
"Ich ging als Bettler von Tür zu Tür die Dorfstraße entlang. Da erschien in der Ferne ein goldener Wagen wie ein schimmernder Traum, und ich fragte mich, wer dieser König der Könige sei. Hoffnung stieg in mir auf: Die schlimmen Tage schienen vorüber; ich er wartete Almosen, die geboten wurden, ohne dass man um sie bat, und Reichtümer, die in den Sand gestreut wurden. Der Wagen hielt an, wo ich stand. Dein Blick fiel auf mich und mit einem Lächeln stiegst du aus. Endlich fühlt

Axel Kühner
23. Dez. 2025
Schwer, aber wahr
SEGEN DER KRANKHEIT Wie dank ich euch, ihr Krankheitstage, die ihr so hoch gesegnet seid! Die ihr uns trennet von der Plage der irdischen Beweglichkeit! Wo still der Geist bei sich zu Hause, der sonst sich stachelnd vorwärts treibt, wo von wildem Lebensbrause ein Flüstern nur noch übrig bleibt. Wie eine Mutter voll Erbarmen die Schmerzen stillt dem armen Kind, so hält dich Gott in milden Armen, die nie dem Flehn geschlossen sind. Und ist die Welt von dir geschieden, nach i

Axel Kühner
22. Dez. 2025
Trübe Tage
Trost oder Vertröstung
Die Häsin lag sehr krank. Da kam der Igel zu Besuch und brachte ein paar frische Kleeblätter mit und sagte: "Kommt Zeit, kommt Rat!" Gut gemeint, aber wann kommt die Zeit, und welcher Rat wird es sein? - Tags darauf sah die Eule herein und meinte: "Gut Ding will Weile haben!" Sprach's und verabschiedete sich. Die Häsin dachte: Ich kann mir aber keine Weile leisten. - Als die Feldmaus durchs Fenster guckte, fiepte sie: "Kopf hoch, Frau Nachbarin, so trägt eben jeder sein Päckc

Axel Kühner
vor 2 Tagen
Das Land der tausend Farben
"Ja, glaubt mir", sagte die alte Frau und nickte mit dem Kopf. "Ich bin weit herumgekommen in der Welt! Menschen und Länder habe ich gesehen, so seltsam, dass ihr mir nicht glauben würdet, wenn ich euch davon erzählte. Nehmt zum Beispiel die Leute im Land der 1000 Farben." "Dieses Land ist wunderschön. Wälder erglühen in allen Farben, Seen schimmern smaragdgrün, Meere wie Aquamarin, Blumen leuchten in den Farben des Feuers oder schimmern weiß wie frisch gefallener Schnee. Doc

Axel Kühner
vor 3 Tagen
Liebe und Macht
In eine solche Welt, die in ihrer Lust vergeht und sich durch ihre Gewalt zugrunde richtet, lässt Gott sich ein. Er kommt zur Welt, um sie aus diesem sinnlosen Untergehen zu befreien und mit ihr zu seinem Ziel zu kommen. Gott bindet seine Lust auf diese Welt und auf uns Menschen an seine glühende Liebe. Gott bindet seine göttliche Gewalt an seine maßlose Liebe und versöhnt die Macht über die Welt mit der Liebe zur Welt. Darum ist Jesus das Liebeswort Gottes und Machtwort zugl

Axel Kühner
vor 4 Tagen
Gewalt
Der Bruch des Menschen mit Gott hat auch den Bruch mit der Schöpfung Gottes zur Folge. Das zeigt die zweite geschichtliche Tat des Menschen, die Gewalttat. "Da sprach Kain zu seinem Bruder Abel: Lass uns aufs Feld gehen! Und es begab sich, als sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain gegen seinen Bruder Abel und schlug ihn tot." (1.Mose 4,8) Die Macht löst sich von der Liebe und wird zur zerstörenden, brutalen Gewalt, die das Leben umbringt. Wer Gott nicht mehr im Auge hat, h

Axel Kühner
vor 5 Tagen
Lust
Die erste geschichtliche Tat des Menschen war - biblisch gesehen - eine Lusttat. "Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann auch davon!" (1.Mose 3,6) Die Lust auf die verbotene Frucht war in Eva und Adam stärker als die Liebe zu Gott, der sie vor dem Verderben bewahren wollte. So löste sich die Lust aus der Liebe heraus und brachte di

Axel Kühner
vor 6 Tagen
Vom Leben überholt
Eine ältere Frau - graue Haare, buntes Leben - stärkt sich nach einem anstrengenden Stadtbummel im Schnellimbiss. Sie lässt sich eine Terrine Gulaschsuppe geben und findet einen freien Tisch, stellt ihre Suppe darauf und hängt ihre Handtasche darunter. Noch einmal kämpft sie sich durch die Menge der Leute und Tische und holt sich einen Löffel. Als sie zurückkommt, steht da ein junger Mann am Tisch und löffelt die Gulaschsuppe. Er ist schwarz und kommt aus Afrika. Die Frau sch

Axel Kühner
12. Jan.
bottom of page

