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»Gedanken für den Tag«
Die Bibel bringt's
Die Bibel ist das Buch für das Leben. Es ist ein Buch von Gott für den Menschen und zugleich ein Buch von Menschen für Gott. Es ist die Ur-Kunde, also die ursprünglichste, elementarste Kunde der göttlichen Liebe zum Menschen. Es ist die Ur-Kunde, also die erste, grundlegendste Kunde des menschlichen Lebens vor Gott. Es ist die Ur-Kunde, also die erste und wichtigste Kunde des Glaubens, die göttliche Liebe und menschliches Leben in eine Beziehung bringt. Die Bibel ist die Aufd

Axel Kühner
24. Aug.
Dem Leben sind Tor und Tür geöffnet
Ein Mann ist in Not. Er geht zur Kirche, um dort zu beten. Er findet sie verschlossen. Enttäuscht kehrt er im Wirtshaus ein und tröstet sich mit einigen Bieren. Dann nimmt er sein Auto und fährt in die nächstgrößere Stadt bis vor den Dom. Auch der ist verschlossen. Verärgert setzt er sich ins Auto, nimmt Anlauf, durchbricht die große Eingangstür, braust den Mittelgang entlang bis vor den Altar. Ob er dort betet oder flucht, bleibt sein Geheimnis. Schließlich wendet er und fäh

Axel Kühner
23. Aug.
Liebe ohne Ende
"O, Du unendliche Liebe, die nie aufhört, es allezeit liebreich auszuhalten mit mir. Wenn ich schlafe, wachst Du. Und wenn ich wachend mich irre, so machst Du den Irrtum zu dem noch Besseren, als es das Richtige gewesen wäre. Und ich, ich habe mich nur zu verwundern über Dich, Du unendliche Liebe!" (Sören Kierkegaard) Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeigt, dass wir Gottes Kinder heißen sollen - und es auch sind! 1.Johannes 3,1 Axel Kühner "Eine gute Minute, 365 Im

Axel Kühner
22. Aug.
Selbstgewissheit
"Ich bin ich!" sagen die einen, stampfen mit dem Fuß auf und wollen sich trotzig behaupten und verwirklichen. "Ich bin nichts!" sagen die anderen, machen eine resignierte Handbewegung und wollen sich ängstlich verkriechen. Dazwischen gibt es eine gute, befreiende Selbstgewissheit. Marias Antwort auf die große Zumutung Gottes zeigt die beste Form des Ichbewusstseins: "Ich bin des Herrn Magd, mir geschehe, wie du gesagt hast!" Ein richtiges und ruhiges, ein klares und gutes "Ic

Axel Kühner
21. Aug.
Der Klügere gibt nicht nach?
Zwei Bauern treffen mit ihren Fuhrwerken auf einer schmalen Brücke zusammen. Jeder fordert vom anderen, dass er Platz mache. Sie diskutieren. Jeder hat seine Gründe dafür, dass er weiter und der andere weichen muss. Keiner gibt nach. Jeder fühlt sich im Recht und hat seinen Stolz. So stehen sie sich gegenüber. Schließlich lesen sie Zeitung, packen ihre Vesper aus. Jeder sitzt auf seinem Wagen und hofft, dass der andere entnervt aufgibt. Der Tag vergeht, sie halten trotzig ihr

Axel Kühner
20. Aug.
Wunderbar geleitet
Juanita kam im letzten Moment zum Gottesdienst. Sie hatte eine fremde Frau bei sich, die sie liebevoll an einen Platz brachte. Strahlend erzählte sie dann von ihrem Erlebnis. Wie gewöhnlich fuhr sie mit dem Bus zum Gottesdienst. Sie setzte sich neben eine Frau, die ihr ein christliches Traktat anbot. Erfreut erzählte sie, dass sie auf dem Weg zu einem evangelischen Gottesdienst sei. Die Fremde war verblüfft und erzählte dann voller Freude ihre Geschichte. Vor zwei Wochen war

Axel Kühner
19. Aug.
Das Herzensgebet
"Wenn die Last der Welt dir zu schaffen macht, hört er dein Gebet. Wenn dich Furcht befällt vor der langen Nacht, hört er dein Gebet. Wenn du kraftlos wirst und verzweifelt weinst, hört er dein Gebet. Wenn du ängstlich bist und dich selbst verneinst, hört er dein Gebet. Wenn die Menschheit vor ihrem Ende steht, hört er dein Gebet. Wenn die Sonne sinkt und die Welt vergeht, hört er dein Gebet!" (Mark Heard - Chr. Zehendner) In guten und in schweren Tagen, zu Hause und unterweg

Axel Kühner
18. Aug.
Die Bibel und das Bett
Um 1820 lebte in Witzhelden der Schuhmacher Breidenbach mit seiner Familie. Sie waren bitter arm, aber fröhlich im Glauben. Als das dritte Kind unterwegs war, brauchten sie dringend ein Bett. So traf es sich gut, dass im Wirtshaus eine Versteigerung von Hausrat angesagt war. Der Schuster Breidenbach nahm die gesamten Ersparnisse von 17 Talern, um ein Bett zu ersteigern. Als erstes wurde eine wunderschöne alte Familienbibel angeboten. Die Leute im Wirtshaus waren angetrunken u

Axel Kühner
17. Aug.
Immer diese Missverständnisse
In der Kirche flüstert Frau Meier: "Schlechte Akustik hier!" Ihr Mann flüstert zurück: "Jetzt, wo du es sagst, rieche ich es auch!" Der neue Untermieter zu seiner Wirtin: "Ich bin Dichter und habe ein Pseudonym!" - "Einverstanden", erwiderte die Wirtin, "aber um 22 Uhr muss sie die Wohnung verlassen haben!" "Stillgestanden!", brüllt der Spieß. Alle stehen stramm. Da brüllt der Spieß: "Was ist mit dem dahinten mit dem roten Helm?" - "Das ist doch ein Hydrant, Herr Feldwebel!"

Axel Kühner
16. Aug.
Klug und ohne Falsch
In der Notzeit nach dem Zweiten Weltkrieg fuhren Nonnen aus einem Kloster in Trier ab und an in das nahe Luxemburg, um dort Lebensmittel einzukaufen, die es damals in Deutschland nicht gab. Zu allerhand Nahrungsmitteln besorgten sie auch einige Pfunde guten Bohnenkaffee. Diese besonderen Schätze verstauten sie in ihrer weiten Ordenstracht, indem sie die Kaffeepäckchen unter die Arme einklemmten. Einmal gerieten sie in eine Zollkontrolle, und der Zöllner fragte die Nonnen stre

Axel Kühner
15. Aug.
Zweifel und Glaube
Thomas, der Zweifler, hieß Zwilling. Ist der Zweifel ein Zwillingsbruder des Glaubens? Gehören Glaube und Zweifel immer zusammen? Fragen und Zweifeln sind ein Ausdruck der menschlichen Würde. Tiere und Sterne, Bäume und Steine fragen und zweifeln nicht. Aber der Mensch hat die Würde des Fragens. Er muss abwägen und entscheiden, nachdenken und wählen. So setzt die Glaubensentscheidung den Zweifel eigentlich voraus. Das Wort Zweifel erinnert daran: "Zwei-Falten" = zwei Möglichk

Axel Kühner
vor 2 Tagen
The new way of life - Der neue Lebensweg
Eine Sonntagsausgabe der New York Times verbraucht 63.000 Bäume. In den USA gibt es mehr Psychoanalytiker als Briefträger. Die Verpackung von Cornflakes enthält mehr Nährstoffe als die Cornflakes selber. In Los Angeles gibt es mehr Autos als Menschen. Zehn Prozent des jährlichen Salzabbaus der ganzen Welt werden für die Enteisung der Straßen in den USA verwendet. Die Bevölkerung der USA macht etwa 6 % der Weltbevölkerung aus, verzehrt aber rund 60 % aller irdischen Ressourcen

Axel Kühner
vor 3 Tagen
Beten ist alles
Die Hände ineinander falten, nicht handeln, keine Hand anlegen, keine Hände rühren, auf Gottes Handeln warten. Die Seele auseinander falten, sich öffnen, erklären, hinhalten, offen legen, alles rauslassen, auf Gottes Liebe zählen. Die Hände emporheben, sich ausstrecken, alles erwarten, Sehnsucht zeigen, Erfüllung empfangen, mit Gottes Einfluss rechnen. Die Seele hinunterbeugen, Schuld bekennen, bescheiden bitten, demütig werden, Gott groß sein lassen. Die Augen aufheben, Jesu

Axel Kühner
vor 4 Tagen
An den Händen erkennt man den Menschen
"Ex ungue leonem" - "An der Klaue erkennst du den Löwen!" sagten die Lateiner und meinten damit: An den Händen erkennt man einen Menschen. Babyhände, Mutterhände, Künstlerhände, Arbeiterhände, betende Hände, schlagende Hände, Bauernhände, Arzthände sprechen vom Menschen und sagen viel über seine Lebensart. Auch aus der Handschrift eines Menschen möchte die Wissenschaft der Graphologie auf den Charakter schließen. Selbst im Bereich des Okkulten meint man, aus der Hand eines Me

Axel Kühner
vor 5 Tagen
Selig sind:
Selig sind, die es verstehen, die kleinen Dinge ernst und die ernsten Dinge gelassen anzusehen; sie werden weit kommen. Selig sind, die einen Berg von einem Maulwurfhaufen unterscheiden können; sie werden sich sehr viel Ärger ersparen. Selig sind, die fähig sind, sich auszuruhen und Stille zu haben, ohne dafür Entschuldigungen zu suchen; sie werden weise werden. Selig sind, die schweigen und zuhören können; sie werden dabei viel Neues lernen. Selig sind, die denken, bevor sie

Axel Kühner
vor 6 Tagen
Der Mächtigste
Zu einem Rabbi kommen die Leute eines Tages mit einer wichtigen Frage: "Wer ist der Mächtigste im ganzen Land?" Der Rabbi überlegt und antwortet dann: "Wer die Liebe seines Feindes gewinnt, ist der Mächtigste im ganzen Land!" Normalerweise halten die Menschen den für mächtig, der gegen seine Feinde gewinnt. Aber die Liebe, die den Feind gewinnt, ist noch viel mächtiger. Solche Mächtigen voller Liebe und Liebende voller Kraft brauchten wir mehr. "Homo homini lupus est!" sagten

Axel Kühner
18. Okt.
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