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»Gedanken für den Tag«
Die Stellvertreterin
Einst lebte eine junge, schöne Nonne, die diente als Küsterin in ihrem Kloster. Sie tat all ihre Arbeit mit Eifer und Freude, besondere...

Axel Kühner
30. Aug.
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Vieles ist möglich
Man kann Holz hacken mit Wut im Bauch, man kann Eisen schmieden mit Kraft in den Armen, man kann Pferde zähmen mit Geduld in der Seele,...

Axel Kühner
29. Aug.
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Ernüchtert
Ein Vater beugt sich über die Wiege seines vor einigen Tagen geborenen Kindes und ist völlig versunken. Die Mutter betritt unbemerkt das...

Axel Kühner
28. Aug.
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Wohin mit dem Müll
Wo es geht, vermeiden wir den Müll. Der unvermeidbare Müll wird sorgsam getrennt. Glas kommt in die verschiedenen Container, Altpapier...

Axel Kühner
27. Aug.
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Der wahre Grund
Eine amerikanische Seifenfirma hat eine neue Seife auf den Markt gebracht und startet für ihre "Himmelsduft-Seife" einen riesigen...

Axel Kühner
26. Aug.
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Die Seele bewahren
Deine Seele ist ein Vogel, stutze ihm die Flügel nicht, denn er will sich doch erheben aus der Nacht ins Morgenlicht. Deine Seele ist ein...

Axel Kühner
25. Aug.
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Wir haben ein Ziel
Zwei Nebenflüsse treffen in einem mächtigen Strom zusammen. Von ihrer Quelle bis zur Einmündung haben sie einen langen Weg hinter sich....

Axel Kühner
24. Aug.
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Über die Zeit
Ein Esel, eine Eintagsfliege und eine Schildkröte unterhielten sich leidenschaftlich über das Leben. "Ja, wenn ich mehr Zeit hätte",...

Axel Kühner
23. Aug.
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Was bedeutet es letztlich?
Schiffbruch erleiden ist immer schmerzlich. Aber was bedeutet es letztlich, wenn Gott der Ozean ist? Zugrunde gehen ist immer notvoll....

Axel Kühner
22. Aug.
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Können Feinde zusammenarbeiten?
Ein Schüler fragt seinen Meister: "Wie können zwei unversöhnliche Feinde zusammenarbeiten? Wie kann man sie zum Zusammenwirken bewegen?"...

Axel Kühner
21. Aug.
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Trübe Tage
Ein kostbares Gut
Die Tiere hatten eine große Versammlung einberufen, weil sie beraten wollten, wie sie sich gegen den Raubbau der Menschen schützen konnten. "Mir nehmen sie fast alles", sagte die Kuh, "die Milch, das Fleisch und selbst die Haut." "Mir geht es auch nicht viel besser", sagte die Henne. "Mir nehmen sie die Eier weg, und schließlich muss ich in den Topf." "Von mir nehmen sie das Fleisch und meine schöne Haut", sagte das Schwein. "Und mir rauben sie die Freiheit, weil ich ihnen et

Axel Kühner
vor 2 Tagen
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Schicksalstage
Wenn die trüben Tage grauen, kalt und feindlich blickt die Welt, findet scheu sich dein Vertrauen ganz auf dich allein gestellt. Aber in dich selbst verwiesen aus der alten Freuden Land, siehst du neuen Paradiesen deinen Glauben zugewandt. Als dein Eigenstes erkennst du, was dir fremd und feind erschien, und mit neuem Namen nennst du dein Geschick und nimmst es hin. Was dich zu erdrücken drohte, zeigt sich freundlich, atmet Geist, ist ein Führer, ist ein Bote, der dich hoc

Axel Kühner
vor 3 Tagen
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Das wirklich schmerzliche Warum
Ruf aus Stalingrad Einer aber der Namenlosen im Höllensturme von Stalingrad schrieb seiner Mutter aus Tod und Tosen in Brand und Brüllen auf blutigem Blatt: "Mutter, warum hast du mir nie von Christus gesagt?" Schwieg und fiel dann, steinschwer, stumm. Aber die Klage pocht. Und die Frage fragt durch Jahre fort im Gang der Geschlechter, knistert wie Irrlicht im klüngelnden Buch, schwelt im zornfeurigen Fluch, hallt durch Dome, zischelt am Tisch der Verächter ... Vergilbter Bri

Axel Kühner
vor 4 Tagen
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Ein einfacher grauer Stein
Mathilde Wrede, der "Engel der Gefangenen", besuchte einst im Norden Finnlands das Kloster von Valamo, das auf einer Insel im Ladogasee liegt. Die Mönche zeigten ihr die Klosteranlage und auch den kleinen Friedhof, wo die verstorbenen Mönche begraben lagen. Tief beeindruckt war Mathilde Wrede von den einfachen grauen Steinen aus dem Ladogasee, die die Gräber zierten. Sie enthielten alle gleich die Inschrift "Gottes Leibeigener" und darunter den Namen des Mönches. Sie sagte, s

Axel Kühner
vor 5 Tagen
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Die Botschaft der Steine
Wenn ich über den nahe gelegenen Friedhof gehe, um das Grab meiner Frau zu besuchen, komme ich an hunderten von Grabsteinen vorbei. Sie alle tragen Namen und Lebensdaten von Verstorbenen. Auf kaum einem Grabstein findet sich noch eine Botschaft. Jedoch zwei Grabsteine nebeneinander haben mich bei jedem Vorübergehen nachdenklich gemacht. Auf einem Stein lautet die Inschrift unter dem Namen einer Frau: "Schatz, du bist immer bei mir!" Daneben heißt es über dem Namen einer Frau:

Axel Kühner
vor 6 Tagen
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Licht in dein Haus
Der später so bekannte Dichter Fritz Reuter (1810-1874) war nach siebenjähriger Festungshaft ein gebrochener Mann. Zeitlebens hatte er unter wiederkehrenden körperlichen und auch seelischen Zusammenbrüchen zu leiden. Quälende Schmerzen des Körpers und tiefe Dunkelheiten des Gemütes machten ihm immer wieder zu schaffen. Und doch schrieb Fritz Reuter die besten Werke, die ja zum Teil von so viel Humor und Freude durchzogen sind, in und nach schwersten Leidenstagen und schlaflos

Axel Kühner
vor 7 Tagen
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