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»Gedanken für den Tag«
Eltern und Kinder
Eine Mutter geht mit ihren beiden Kindern spazieren. Im Park wird sie von einer anderen Mutter gefragt: "Wie alt sind Ihre beiden...

Axel Kühner
10. Mai
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Zweierlei Maß
Eine kleine Anekdote erzählt von einer Mutter, die eines Tages eine gute Schulfreundin wiedertrifft. Sie erzählen sich und dann fragt die...

Axel Kühner
9. Mai
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Der Weg
In Malaysia half während des Zweiten Weltkrieges ein freundlicher Eingeborener einem geflüchteten Kriegsgefangenen, den Weg zur Küste und...

Axel Kühner
8. Mai
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Aufwachen
Bruder Schlaf und Schwester Lüge trafen einander, um miteinander ein Komplott zu schmieden. "Ich werde die Menschen müde und schläfrig ...

Axel Kühner
7. Mai
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Blütenüberfluss
Voll Blüten steht der Pfirsichbaum, nicht jede wird zur Frucht, sie schimmern hell wie Rosenschaum, durch Blau und Wolkenflucht. Wie...

Axel Kühner
6. Mai
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Mann und Frau
Am Anfang der Zeit gab es nur zwei Menschen auf der Erde, einen Mann und eine Frau. Sie lebten beide in der Wüste, aber sie wussten...

Axel Kühner
5. Mai
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Menschlich
Ein brutaler und gefürchteter KZ-Aufseher quält einen Häftling wegen eines lächerlich kleinen Vergehens. Als er ihn schließlich einfach ...

Axel Kühner
4. Mai
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Das ist gerade deine Größe
Er kannte weder Vater noch Mutter und wusste nicht einmal den Tag seiner Geburt. Als Neger und Sklave zu Beginn des blutigen Bürgerkriegs...

Axel Kühner
3. Mai
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Kinder, Kinder
Eltern wetteifern mit den Gaben ihrer Kinder. "Unsere Sabine kann mit ihren fünf Jahren schon ein richtiges Buch lesen!" "Unser Michael...

Axel Kühner
2. Mai
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Standpunktsache
Ein Bettler bekommt schon lange Zeit an einem bestimmten Platz der Stadt von einem freundlichen Mann täglich eine Mark. Eines Tages sind...

Axel Kühner
1. Mai
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Trübe Tage
Ein kostbares Gut
Die Tiere hatten eine große Versammlung einberufen, weil sie beraten wollten, wie sie sich gegen den Raubbau der Menschen schützen konnten. "Mir nehmen sie fast alles", sagte die Kuh, "die Milch, das Fleisch und selbst die Haut." "Mir geht es auch nicht viel besser", sagte die Henne. "Mir nehmen sie die Eier weg, und schließlich muss ich in den Topf." "Von mir nehmen sie das Fleisch und meine schöne Haut", sagte das Schwein. "Und mir rauben sie die Freiheit, weil ich ihnen et

Axel Kühner
vor 2 Tagen
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Schicksalstage
Wenn die trüben Tage grauen, kalt und feindlich blickt die Welt, findet scheu sich dein Vertrauen ganz auf dich allein gestellt. Aber in dich selbst verwiesen aus der alten Freuden Land, siehst du neuen Paradiesen deinen Glauben zugewandt. Als dein Eigenstes erkennst du, was dir fremd und feind erschien, und mit neuem Namen nennst du dein Geschick und nimmst es hin. Was dich zu erdrücken drohte, zeigt sich freundlich, atmet Geist, ist ein Führer, ist ein Bote, der dich hoc

Axel Kühner
vor 3 Tagen
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Das wirklich schmerzliche Warum
Ruf aus Stalingrad Einer aber der Namenlosen im Höllensturme von Stalingrad schrieb seiner Mutter aus Tod und Tosen in Brand und Brüllen auf blutigem Blatt: "Mutter, warum hast du mir nie von Christus gesagt?" Schwieg und fiel dann, steinschwer, stumm. Aber die Klage pocht. Und die Frage fragt durch Jahre fort im Gang der Geschlechter, knistert wie Irrlicht im klüngelnden Buch, schwelt im zornfeurigen Fluch, hallt durch Dome, zischelt am Tisch der Verächter ... Vergilbter Bri

Axel Kühner
vor 4 Tagen
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Ein einfacher grauer Stein
Mathilde Wrede, der "Engel der Gefangenen", besuchte einst im Norden Finnlands das Kloster von Valamo, das auf einer Insel im Ladogasee liegt. Die Mönche zeigten ihr die Klosteranlage und auch den kleinen Friedhof, wo die verstorbenen Mönche begraben lagen. Tief beeindruckt war Mathilde Wrede von den einfachen grauen Steinen aus dem Ladogasee, die die Gräber zierten. Sie enthielten alle gleich die Inschrift "Gottes Leibeigener" und darunter den Namen des Mönches. Sie sagte, s

Axel Kühner
vor 5 Tagen
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Die Botschaft der Steine
Wenn ich über den nahe gelegenen Friedhof gehe, um das Grab meiner Frau zu besuchen, komme ich an hunderten von Grabsteinen vorbei. Sie alle tragen Namen und Lebensdaten von Verstorbenen. Auf kaum einem Grabstein findet sich noch eine Botschaft. Jedoch zwei Grabsteine nebeneinander haben mich bei jedem Vorübergehen nachdenklich gemacht. Auf einem Stein lautet die Inschrift unter dem Namen einer Frau: "Schatz, du bist immer bei mir!" Daneben heißt es über dem Namen einer Frau:

Axel Kühner
vor 6 Tagen
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Licht in dein Haus
Der später so bekannte Dichter Fritz Reuter (1810-1874) war nach siebenjähriger Festungshaft ein gebrochener Mann. Zeitlebens hatte er unter wiederkehrenden körperlichen und auch seelischen Zusammenbrüchen zu leiden. Quälende Schmerzen des Körpers und tiefe Dunkelheiten des Gemütes machten ihm immer wieder zu schaffen. Und doch schrieb Fritz Reuter die besten Werke, die ja zum Teil von so viel Humor und Freude durchzogen sind, in und nach schwersten Leidenstagen und schlaflos

Axel Kühner
vor 7 Tagen
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