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»Gedanken für den Tag«
Der Gnaden größte
"Unser ganzes Leben ist eine Kette von Gnaden, aber als der Gnaden größte bedünkt mich doch die, dass wir nicht wissen und nicht wissen ...

Axel Kühner
30. Mai
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Probieren statt Resignieren
Ein orientalischer König pflegte, wenn er für eine wichtige Aufgabe den geeigneten Mann suchte, den durch eine Probe herauszufinden. So...

Axel Kühner
29. Mai
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Gewusst wie!
Ein Gastwirt stand kurz vor der Pleite. Obwohl er alles tat, was in seinen Kräften stand, wollte die Wirtschaft keinen Gewinn abwerfen....

Axel Kühner
28. Mai
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Der Künstler
"Eines Abends erwachte in seiner Seele der Wunsch, ein Bild zu formen, das die Wonne des Augenblicks darstellen sollte. Und er ging...

Axel Kühner
27. Mai
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Ruhe bitte!
Immer mehr Lärm. Von morgens bis in die Nacht umgeben von Maschinen und Menschen, Stimmen und Programmen. Noch nie waren die Menschen so...

Axel Kühner
26. Mai
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Das Geheimnis bewahren
Ein Weiser war im Besitz der Kenntnis von Gottes heiligem Namen. Ein Jüngling, der davon erfuhr, ging zu ihm hin und diente ihm längere...

Axel Kühner
25. Mai
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Kennt auch dich
Weißt du, wie viel Sternlein stehen an dem blauen Himmelszelt? Weißt du, wie viel Wolken gehen weithin über alle Welt? Gott der Herr hat...

Axel Kühner
24. Mai
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Das Wesentliche
Ein japanisches Märchen erzählt von einer Mutter und ihren vier Söhnen. Der erste Sohn wurde ein reicher Kaufmann, der mit den Nöten der...

Axel Kühner
23. Mai
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Besser hinsehen
Menschen reisen durch die ganze Welt. Sie tauchen in Malaysia, baden in der Karibik, surfen vor Hawaii. Sie staunen über die sieben...

Axel Kühner
22. Mai
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Habgier und Dummheit sind tödlich
Ein Märchen erzählt von einem alten Wolf, der beim Jagen immer mehr Mühe hatte und durch eine einfache List seine Gier nach besonderen ...

Axel Kühner
21. Mai
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Trübe Tage
Ein kostbares Gut
Die Tiere hatten eine große Versammlung einberufen, weil sie beraten wollten, wie sie sich gegen den Raubbau der Menschen schützen konnten. "Mir nehmen sie fast alles", sagte die Kuh, "die Milch, das Fleisch und selbst die Haut." "Mir geht es auch nicht viel besser", sagte die Henne. "Mir nehmen sie die Eier weg, und schließlich muss ich in den Topf." "Von mir nehmen sie das Fleisch und meine schöne Haut", sagte das Schwein. "Und mir rauben sie die Freiheit, weil ich ihnen et

Axel Kühner
vor 2 Tagen
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Schicksalstage
Wenn die trüben Tage grauen, kalt und feindlich blickt die Welt, findet scheu sich dein Vertrauen ganz auf dich allein gestellt. Aber in dich selbst verwiesen aus der alten Freuden Land, siehst du neuen Paradiesen deinen Glauben zugewandt. Als dein Eigenstes erkennst du, was dir fremd und feind erschien, und mit neuem Namen nennst du dein Geschick und nimmst es hin. Was dich zu erdrücken drohte, zeigt sich freundlich, atmet Geist, ist ein Führer, ist ein Bote, der dich hoc

Axel Kühner
vor 3 Tagen
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Das wirklich schmerzliche Warum
Ruf aus Stalingrad Einer aber der Namenlosen im Höllensturme von Stalingrad schrieb seiner Mutter aus Tod und Tosen in Brand und Brüllen auf blutigem Blatt: "Mutter, warum hast du mir nie von Christus gesagt?" Schwieg und fiel dann, steinschwer, stumm. Aber die Klage pocht. Und die Frage fragt durch Jahre fort im Gang der Geschlechter, knistert wie Irrlicht im klüngelnden Buch, schwelt im zornfeurigen Fluch, hallt durch Dome, zischelt am Tisch der Verächter ... Vergilbter Bri

Axel Kühner
vor 4 Tagen
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Ein einfacher grauer Stein
Mathilde Wrede, der "Engel der Gefangenen", besuchte einst im Norden Finnlands das Kloster von Valamo, das auf einer Insel im Ladogasee liegt. Die Mönche zeigten ihr die Klosteranlage und auch den kleinen Friedhof, wo die verstorbenen Mönche begraben lagen. Tief beeindruckt war Mathilde Wrede von den einfachen grauen Steinen aus dem Ladogasee, die die Gräber zierten. Sie enthielten alle gleich die Inschrift "Gottes Leibeigener" und darunter den Namen des Mönches. Sie sagte, s

Axel Kühner
vor 5 Tagen
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Die Botschaft der Steine
Wenn ich über den nahe gelegenen Friedhof gehe, um das Grab meiner Frau zu besuchen, komme ich an hunderten von Grabsteinen vorbei. Sie alle tragen Namen und Lebensdaten von Verstorbenen. Auf kaum einem Grabstein findet sich noch eine Botschaft. Jedoch zwei Grabsteine nebeneinander haben mich bei jedem Vorübergehen nachdenklich gemacht. Auf einem Stein lautet die Inschrift unter dem Namen einer Frau: "Schatz, du bist immer bei mir!" Daneben heißt es über dem Namen einer Frau:

Axel Kühner
vor 6 Tagen
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Licht in dein Haus
Der später so bekannte Dichter Fritz Reuter (1810-1874) war nach siebenjähriger Festungshaft ein gebrochener Mann. Zeitlebens hatte er unter wiederkehrenden körperlichen und auch seelischen Zusammenbrüchen zu leiden. Quälende Schmerzen des Körpers und tiefe Dunkelheiten des Gemütes machten ihm immer wieder zu schaffen. Und doch schrieb Fritz Reuter die besten Werke, die ja zum Teil von so viel Humor und Freude durchzogen sind, in und nach schwersten Leidenstagen und schlaflos

Axel Kühner
vor 7 Tagen
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