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»Gedanken für den Tag«
Stück für Stück
Ein Mann besaß einen Acker, den er aber aus Nachlässigkeit verwildern ließ, so daß er von Disteln und Dornen übersät war. Später aber...

Axel Kühner
11. Juli 2023
Sehnsucht
Regen fällt Kalter Wind Himmel grau Frau schlägt Kind Keine Nerven, so allein Das Paradies kann das nicht sein Männer kommen müd' nach...

Axel Kühner
10. Juli 2023
Der befreiende Vertrag
"Kommt und dingt mich", rief ich, als ich des Morgens auf der steinegepflasterten Straße ging. Das Schwert in der Hand, kam der König in...

Axel Kühner
9. Juli 2023
Liebe macht frei!
Kinder sind frei, wenn sie geliebt sind. Und Liebende sind frei, wenn sie wie Kinder sind. Sie können sich frei entfalten und sind doch...

Axel Kühner
8. Juli 2023
Wahrheit macht frei!
Zusammenhänge erkennen, Welt verstehen, den Kosmos erforschen, Geschichte betrachten, Stoffe erklären und Methoden entwickeln: all dies...

Axel Kühner
7. Juli 2023
Macht Arbeit frei?
Macht Arbeit in einem freien Land, in einer freien Wirtschaft, unter menschenwürdigen Bedingungen und für gutes Geld den Menschen frei?...

Axel Kühner
6. Juli 2023
Wer ist frei?
Der Abgestürzte etwa, der im freien Fall in die Tiefe saust? In keinem Fall ist man frei, aber gepackt von der Angst, denn der Aufprall...

Axel Kühner
5. Juli 2023
Wer ist frei?
Der Gesetzlose etwa, der aussteigt und sich allen Normen und Übereinkünften verweigert? Auf einem Autoaufkleber las ich: "Nur der...

Axel Kühner
4. Juli 2023
Wer ist frei?
Der Wüstenwanderer etwa, der einsam in der Wegelosigkeit und Endlosigkeit unterwegs ist? Sein Weg ist das Ziel, und sein Ziel ist der...

Axel Kühner
3. Juli 2023
Wer ist frei?
Der Strafgefangene etwa, der sicher verwahrt und bestens aufgehoben ist? Er braucht sich um seinen Tagesablauf nicht zu sorgen. Alles ist...

Axel Kühner
2. Juli 2023
Trübe Tage
Wo wohnt Gott?
Im Kindergarten unterhalten sich die Kinder mit der Erzieherin über Gott. "Gott wohnt im Himmel", meinen die einen. "Gott wohnt auf Erden unter den Menschen", sagen die anderen. Schließlich löst ein kleiner Junge, dessen Vater Arzt ist, die schwierige Frage auf eine ganz lockere Art: "Wohnen tut Gott im Himmel, aber seine Praxis hat er in der Kirche!" Wie schön wäre es, wenn Gott, der in einem Licht wohnt, wo niemand hinkommen kann, seine Praxis nicht nur in den Kirchen und G

Axel Kühner
vor 1 Tag
Gott ist überall
Ein Ungläubiger fragte einmal einen Rabbi, warum Gott einen Dornbusch auswählte, um daraus mit Mose zu reden. Der Rabbi antwortete: "Hätte Gott einen Johannisbrotbaum oder einen Maulbeerbaum gewählt, so würdest du doch die gleiche Frage stellen. Doch ich will dir eine Antwort geben: Gott nahm den ärmlichen, stacheligen und kleinen Dornbusch, um uns zu zeigen, dass es keinen Ort auf Erden gibt, an dem Gott nicht gegenwärtig und mächtig ist. Noch nicht einmal einen Dornbusch!"

Axel Kühner
vor 2 Tagen
Die Fachleute haben immer recht!
Ein Mann starb. Der Priester war dabei, und der Arzt stellte den amtlichen Totenschein aus. Familie und Freunde des Mannes kamen zur Beerdigung, und die Nachbarn trugen ihn zu Grabe. Als sie den Sarg in das Grab hinablassen wollten, kam der Mann plötzlich wieder zu sich und schlug heftig gegen den Sargdeckel. Erschrocken öffneten sie den Sarg. Der Mann richtete sich auf. "Was tut ihr?" fragte er die staunende Menge. "Ich lebe, ich bin nicht tot!" Verwundert schwiegen die Leut

Axel Kühner
vor 3 Tagen
Gott nimmt uns nichts weg
Der römische Kaiser sagte einst spöttisch zu einem Rabbi: "Euer Gott ist doch ein Dieb, denn es heißt in Euren Schriften, dass Gott dem Adam eine seiner Rippen wegnahm!" Der Rabbi lachte und antwortete: "Diebe kamen gestern Nacht zu uns ins Haus. Sie haben uns einen silbernen Krug geraubt und uns statt dessen einen goldenen Krug gebracht!" - "Ach", sagte der Kaiser, "solche Diebe könnten doch jede Nacht kommen." - "Genau", sagte der Rabbi, "war es nicht Adams Gewinn, dass Got

Axel Kühner
vor 4 Tagen
Krank und gesund
Es gibt den Weg, die Bewegung, den Gang der sechs Tage. Sie sind Alltage und enthalten das Wirken. Und es gibt das Ziel, das Zuhause, die Ruhe, das Vollkommene, den siebten Tag. Er ist der heilige Tag und enthält den Segen Gottes. Die sechs Tage und der siebte Tag finden ihre Entsprechung im Menschen. Die sechs Tage bedeuten die Wirklichkeit des Tuns und Handelns, des Sichtbaren und Gewöhnlichen, des Alltäglichen und Praktischen. Der siebte Tag ist die Wirklichkeit des Verbor

Axel Kühner
vor 5 Tagen
Weg und Ziel
Die Schöpfung der Welt ist ein wunderbarer Weg. Am Anfang steht das Chaos, ein Tohuwabohu, ein von Finsternis beherrschter, bodenloser Abgrund. In dieses Chaos tritt Ordnung, in das "Wüst und Leer" die schöpferische Form und in die Finsternis das Licht aus Gott. In sechs Tagen geht Gott einen Weg der Schöpfung, und alles wird Gestalt nach seiner Liebe und seinem Plan. Die Schöpfung der Welt hat aber auch ein wunderbares Ziel, die Vollendung und Heiligung, die Segnung und Ruhe

Axel Kühner
vor 6 Tagen
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