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»Gedanken für den Tag«
Ein Ächzen ging durch die Finsternis
Und niemand dachte sich etwas dabei. Die Frau bekam ihr erstes Kind. Sie stöhnte, schrie und zerbiss den Schrei, wie Frauen dann so sind....

Axel Kühner
21. Dez. 2022
Das Opfer
Der junge Landarzt kommt von einer langen Besuchstour nach Hause und findet seinen kleinen Jungen lebensgefährlich erkrankt vor. Sofort...

Axel Kühner
20. Dez. 2022
Umtauschen
Ein junger Mann sucht für seine verwöhnte Verlobte wunderbare Geschenke aus. Er kann das Weihnachtsfest kaum erwarten. Schließlich ist es...

Axel Kühner
19. Dez. 2022
Komm nun wieder, stille Zeit!
Komm nun wieder, stille Zeit, Krippe, Stern und Kerzen, Will in allem Erdenleid Diese Welt verschmerzen. Aus den Windeln lächelt's stumm...

Axel Kühner
18. Dez. 2022
Gottes Absicht ist groß
"Ich weiß nicht, was morgen sein wird. Wenn ich die Angst vor dem Morgen loslasse, ergibt sich die große Chance für das Heute:...

Axel Kühner
17. Dez. 2022
Der bessere Trost
Ein Vikar macht in einer großen Klinik seine ersten Krankenbesuche. Er hat während seines Studiums auch medizinische Vorlesungen gehört...

Axel Kühner
16. Dez. 2022
Die Macht des Fehlenden
Otto Funcke erzählt in seinen Lebenserinnerungen, dass er als Junge von zehn Jahren wegen einer schweren Krankheit nicht zur Schule gehen...

Axel Kühner
15. Dez. 2022
Ja, wofür dann?
Ein amerikanischer Reporter begleitete Mutter Teresa in den Elendsvierteln Indiens bei ihrer Arbeit. Er sah zu und ließ vom Kamerateam...

Axel Kühner
14. Dez. 2022
Lieben, bis es weh tut
"Gott segnete Sie mit Wohlstand. Aber in vielen Familien hier haben wir vielleicht jemanden, der nicht hungrig ist nach einem Stück Brot,...

Axel Kühner
13. Dez. 2022
Die ärmsten Länder
"Ich habe eine Überzeugung, die ich Ihnen allen mitteilen möchte: der größte Zerstörer des Friedens ist heute der Schrei des...

Axel Kühner
12. Dez. 2022
Trübe Tage
Warum sind Sie ein Christ?
So wurde ein Inder von einem Freund gefragt. In seiner bilderreichen Sprache antwortete er mit einer Geschichte: "Einst traf ich auf einer Wanderung auf einen Tiger, der mich knurrend verfolgte. Ich rannte um mein Leben und konnte mich schließlich an einer Schlingpflanze in einen Brunnenschacht hinunterlassen. Ich blickte nach oben, wo der Tiger mit seinen wilden Augen auf mich schaute. Ich blickte nach unten und sah zu meinem Entsetzen eine riesige Giftschlange auf dem Boden

Axel Kühner
vor 11 Stunden
Der Stellvertreter
Im letzten Haus des Dorfes, einem alten, halb zerfallenen Speicher, wohnte ein buckliger Mann ganz allein. Er wurde von allen gemieden, denn er war wegen Brandstiftung mit einer schweren Freiheitsstrafe belegt worden. Er hatte einst die Mühle des Dorfes angezündet. Nach langen Jahren kam er aus dem Gefängnis zurück, menschenscheu und noch zusammengefallener als früher. Sogar zum Kinderschreck war er geworden, denn wenn die Kinder nicht brav sein wollten, drohten die Mütter mi

Axel Kühner
vor 1 Tag
Der deinen Mund fröhlich macht
Der Mund ist die Öffnung zum Leben. Durch ihn atmen wir Lebens-Stoffe ein und Schadstoffe aus. Mit ihm trinken wir und stillen unseren Durst nach frischem Wasser. Mit ihm essen und schmecken wir, was zur Ernährung und Erhaltung lebensnotwendig ist. Mit ihm sprechen wir und teilen uns anderen mit. Mit ihm singen wir und drücken unsere Freude, Sehnsucht und Trauer aus. Mit ihm küssen wir als Zeichen der besonderen Liebe und Nähe zu einem Menschen. Und mit dem Mund beten wir zu

Axel Kühner
vor 2 Tagen
Wer kann am weitesten sehen?
Vor einem großen Mietshaus spielen die Kinder auf der Straße. Sie kommen beim Spiel auf die Frage, wer von den Kindern aus seiner Wohnung am weitesten sehen kann. Der Junge aus dem ersten Stock meint, er könne weit über die Felder und Wiesen sehen. Das Mädchen aus dem zweiten Stock behauptet, es könne in der Ferne den Deich vor dem Meer erkennen. Der Junge aus dem dritten Stock gar erklärt, er sehe bis aufs Meer und könne die Schiffe am Horizont erkennen. Die kleine Tochter d

Axel Kühner
vor 3 Tagen
Wann wird es Sonntag?
Eines Tages kamen unter einem großen Baum, so erzählt eine afrikanische Sage, die Tiere zusammen, weil auch sie - wie die Menschen - einen Sonntag haben wollten. Der König der Tiere, der Löwe, erklärte: Das ist ganz einfach. Wenn ich eine Gazelle verspeise, dann ist für mich Sonntag. Das Pferd meinte: Mir genügt schon eine weite Koppel, dass ich stundenlang austraben kann, dann ist für mich Sonntag. Das Schwein grunzte: Eine richtige Dreckmulde und ein Sack Eicheln müssen her

Axel Kühner
vor 4 Tagen
Fortsetzung folgt
Winston Churchill fiel als Kind einmal im Park seines Elternhauses in einen Teich. Der Gärtner des Vaters rettete den Jungen vor dem Ertrinken. Winston Churchills Vater wollte diese gute Tat belohnen. Und so bezahlte er dem Sohn des Gärtners, der ein begabter Junge war, die Ausbildung und das Medizinstudium. Aus ihm wurde ein guter Mediziner und der bekannte Forscher Alexander Flemming. Er erfand das Penicillin und wurde weltberühmt. Als Winston Churchill später an einer schw

Axel Kühner
vor 5 Tagen
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