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»Gedanken für den Tag«
Aber der Herr ist immer noch größer
Einmal im Winter, an einem stürmischen Abend, klopfte es noch an der Tür. In solchen Fällen lasse ich gern das Licht vor dem Haus...

Axel Kühner
11. Dez. 2023
Eine ganz traurige Geschichte
Die ersten fünf Schuljahre habe ich bei den Nonnen verbracht. Im Eingang der Schule hatten die Nonnen eine große Weihnachtskrippe...

Axel Kühner
10. Dez. 2023
Licht
Licht, das sind Mond und Sterne in der Nacht, Blitz und Morgendämmerung. Das ist der Regenbogen über dem Land und die Sonne, die durch...

Axel Kühner
9. Dez. 2023
Die vollkommene Freude
Franz von Assisi ging einst im kalten Winter mit seinem vertrautesten Gefährten von Perugia nach der Portiuncula. Sie froren bitterlich...

Axel Kühner
8. Dez. 2023
Vorwärts leben!
Gut fünfzig Teilnehmer erleben auf einer Familienfreizeit eine herrliche Bergwelt in Südtirol, eine gute Gemeinschaft untereinander, ganz...

Axel Kühner
7. Dez. 2023
Einander lieben
Rabbi Rafael rief einst vor einer Fahrt einem Schüler zu, er solle sich zu ihm auf den Wagen setzen. Darauf antwortete jener: "Ich...

Axel Kühner
6. Dez. 2023
Gott kommt uns entgegen
Bergleute wurden bei ihrer Arbeit unter Tage von einem Stolleneinbruch überrascht. Riesige Mengen von Geröll versperrten ihnen den...

Axel Kühner
4. Dez. 2023
Wie ein Baum
Menschen sind zu ängstlich besorgt, zu viel unterwegs, zu hastig am Werk, zu gierig im Haben und zu lieblos im Handeln, als daß sie...

Axel Kühner
3. Dez. 2023
Kerzen im Advent
Das Licht am Kranz kann nicht die Nacht erhellen, doch soll es dir und mir ein Zeichen sein! Es strahlt uns Gottes Glanz aus...

Axel Kühner
2. Dez. 2023
Einfach stillsitzen
Am 1. Dezember 1955 war eine 42 Jahre alte Frau auf dem Heimweg von ihrer Arbeit in den Bus gestiegen, hatte den Fahrpreis bezahlt und...

Axel Kühner
1. Dez. 2023
Trübe Tage
Wo wohnt Gott?
Im Kindergarten unterhalten sich die Kinder mit der Erzieherin über Gott. "Gott wohnt im Himmel", meinen die einen. "Gott wohnt auf Erden unter den Menschen", sagen die anderen. Schließlich löst ein kleiner Junge, dessen Vater Arzt ist, die schwierige Frage auf eine ganz lockere Art: "Wohnen tut Gott im Himmel, aber seine Praxis hat er in der Kirche!" Wie schön wäre es, wenn Gott, der in einem Licht wohnt, wo niemand hinkommen kann, seine Praxis nicht nur in den Kirchen und G

Axel Kühner
vor 1 Tag
Gott ist überall
Ein Ungläubiger fragte einmal einen Rabbi, warum Gott einen Dornbusch auswählte, um daraus mit Mose zu reden. Der Rabbi antwortete: "Hätte Gott einen Johannisbrotbaum oder einen Maulbeerbaum gewählt, so würdest du doch die gleiche Frage stellen. Doch ich will dir eine Antwort geben: Gott nahm den ärmlichen, stacheligen und kleinen Dornbusch, um uns zu zeigen, dass es keinen Ort auf Erden gibt, an dem Gott nicht gegenwärtig und mächtig ist. Noch nicht einmal einen Dornbusch!"

Axel Kühner
vor 2 Tagen
Die Fachleute haben immer recht!
Ein Mann starb. Der Priester war dabei, und der Arzt stellte den amtlichen Totenschein aus. Familie und Freunde des Mannes kamen zur Beerdigung, und die Nachbarn trugen ihn zu Grabe. Als sie den Sarg in das Grab hinablassen wollten, kam der Mann plötzlich wieder zu sich und schlug heftig gegen den Sargdeckel. Erschrocken öffneten sie den Sarg. Der Mann richtete sich auf. "Was tut ihr?" fragte er die staunende Menge. "Ich lebe, ich bin nicht tot!" Verwundert schwiegen die Leut

Axel Kühner
vor 3 Tagen
Gott nimmt uns nichts weg
Der römische Kaiser sagte einst spöttisch zu einem Rabbi: "Euer Gott ist doch ein Dieb, denn es heißt in Euren Schriften, dass Gott dem Adam eine seiner Rippen wegnahm!" Der Rabbi lachte und antwortete: "Diebe kamen gestern Nacht zu uns ins Haus. Sie haben uns einen silbernen Krug geraubt und uns statt dessen einen goldenen Krug gebracht!" - "Ach", sagte der Kaiser, "solche Diebe könnten doch jede Nacht kommen." - "Genau", sagte der Rabbi, "war es nicht Adams Gewinn, dass Got

Axel Kühner
vor 4 Tagen
Krank und gesund
Es gibt den Weg, die Bewegung, den Gang der sechs Tage. Sie sind Alltage und enthalten das Wirken. Und es gibt das Ziel, das Zuhause, die Ruhe, das Vollkommene, den siebten Tag. Er ist der heilige Tag und enthält den Segen Gottes. Die sechs Tage und der siebte Tag finden ihre Entsprechung im Menschen. Die sechs Tage bedeuten die Wirklichkeit des Tuns und Handelns, des Sichtbaren und Gewöhnlichen, des Alltäglichen und Praktischen. Der siebte Tag ist die Wirklichkeit des Verbor

Axel Kühner
vor 5 Tagen
Weg und Ziel
Die Schöpfung der Welt ist ein wunderbarer Weg. Am Anfang steht das Chaos, ein Tohuwabohu, ein von Finsternis beherrschter, bodenloser Abgrund. In dieses Chaos tritt Ordnung, in das "Wüst und Leer" die schöpferische Form und in die Finsternis das Licht aus Gott. In sechs Tagen geht Gott einen Weg der Schöpfung, und alles wird Gestalt nach seiner Liebe und seinem Plan. Die Schöpfung der Welt hat aber auch ein wunderbares Ziel, die Vollendung und Heiligung, die Segnung und Ruhe

Axel Kühner
vor 6 Tagen
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