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»Gedanken für den Tag«
Zeit lieben oder totschlagen?
"Du liebe Zeit!", sagen wir. Aber lieben wir sie wirklich? Manchmal vertreiben wir sie wie eine lästige Fliege. Stört uns die Zeit so...

Axel Kühner
21. März 2025
Frieden
Frieden fängt beim Frühstück an Breitet seine Flügel Fliegt dann durch die Straßen Setzt sich auf die Dächer dann Großer Sehnsuchtsvogel...

Axel Kühner
20. März 2025
Ein schreckliches und herrliches Bild
Matthias Grünewald sollte für ein Siechenspital einen Altar malen, der Menschen, die von Schmerzen gequält und vom Sterben geängstet...

Axel Kühner
19. März 2025
Das sind meine letzten Worte an dich
"Der Tod kann auf mich nicht warten, und ich muss mit dem Schreiben aufhören. Das Feuer in den oberen Stockwerken wird von Minute zu...

Axel Kühner
18. März 2025
Jossel Rackower spricht mit Gott
"Es gibt kein ganzeres Ding als ein gebrochenes Herz, sagte ein Rabbi. Und es gibt kein auserwählteres Volk als jenes, das immer verfolgt...

Axel Kühner
17. März 2025
Noch drei Flaschen Benzin
"Ich habe noch drei Flaschen Benzin. Sie sind mir teuer wie dem Säufer der Wein. Nachdem ich die letzte Flasche über meine Kleider...

Axel Kühner
16. März 2025
Jossel Rackower aus dem Warschauer Ghetto
"Ich bin jetzt 45 Jahre alt, und wenn ich auf die vergangenen Jahre zurückblicke, so kann ich behaupten, soweit ein Mensch überhaupt...

Axel Kühner
15. März 2025
Jetzt ist meine Stunde gekommen
"Millionen Menschen in der weiten, großen Welt, verliebt in den Tag, in Sonne und Licht, haben keine Ahnung davon, wie viel Finsternis...

Axel Kühner
14. März 2025
Jossel Rackower spricht mit Gott
Im Warschauer Ghetto wurde in einer Flasche das Bekenntnis eines Juden gefunden: "Ich, Jossel, Sohn des Jossel Rackower, schreibe diese...

Axel Kühner
13. März 2025
Der letzte Halt
Martin Luther ist in seinem Leben durch manche Anfechtungen und Prüfungen gegangen. Sein letzter Halt war das erste Gebot: "Wenn mir...

Axel Kühner
12. März 2025
Trübe Tage
Schauen und Staunen
Um die Beziehung zwischen Gott und seiner Welt zu umschreiben, haben die Inder ein wunderbares Bild gebraucht: "Gott tanzt seine Schöpfung." Er ist der Tänzer, die Schöpfung der Tanz. Sie sind eins und sind doch zwei. Der Tänzer ist etwas anderes als der Tanz. Und doch gibt es das eine nicht ohne das andere. Wenn der Tänzer einhält, gibt es keinen Tanz mehr. Der Tänzer geht in seinem Tanz nicht auf, aber er kommt in ihm zum Ausdruck. So ist auch die Schöpfung der Ausdruck ein

Axel Kühner
vor 16 Stunden
Sommer
Atme, Seele, erhöhter, weil du den Sommer lobst. Dunkler, goldener und röter schwellen dir Reben und Obst. Goldene Schatten schweben. Sind sie nicht mehr verbannt? Träuft dir von selber das Leben in die lässige Hand? Oft hat sie fruchtlos gegriffen. Nun auf einmal geschah's. Sieh, es leuchten geschliffen Birnen wie Goldtopas. Und wie weit du auch gingest, wölbt sich das funkelnde Haus. Singe, Seele, du singest nie das Irdische aus. (Werner Bergengruen) Wenn wir schon das Irdi

Axel Kühner
vor 2 Tagen
Steigerung
Der Sommer ist die Zeit der Steigerung und Reife. Alles wächst aus zur ganzen Süße und Schwere. Unter dem Glanz und der Kraft der Sommersonne reifen die Ähren und Beeren, die Früchte und Reben. Das Jahr findet seinen Höhepunkt. Auch für unseren Glauben wünschen wir uns eine solche Zeit der Steigerung und Reife, des Wachsens und Vollendetwerdens. Unter der Liebe Jesu soll unser Vertrauen reifen und fest werden. Die Sommerzeit erinnert uns auch daran, dass die letzte Ausreifung

Axel Kühner
vor 3 Tagen
Glaubensfrüchte
Das Ziel des Sommers ist die Frucht: der Weizen auf den Feldern, das Obst an den Bäumen, die Früchte im Garten, der Wein in den Bergen. Es geht im Leben um das Aufblühen und im Aufblühen um das Fruchtbringen. "Gib, dass der Sommer deiner Gnad in meiner Seele früh und spat viel Glaubensfrücht erziehe." (Paul Gerhardt) So soll die Kraft Jesu auch in unserem Leben zur Entfaltung kommen. Es geht darum, dass unser Leben unter der Sonne der Liebe Jesu zur ganzen Schönheit aufblüht.

Axel Kühner
vor 4 Tagen
Eingepflanzt
Jede Pflanze hat ihre Eigenart und Identität. Sie ist unverwechselbar und einzigartig, ein Getreidehalm, eine Sommerblume, ein Obstbaum, ein Weinstock. Aber um leben, sich entfalten und wachsen zu können, brauchen alle Pflanzen den Lebenszusammenhang der vier Elemente. Sie brauchen Erde, um Wurzeln und Halt finden zu können. Sie brauchen Wasser, um aus der Erde die Nährstoffe aufnehmen zu können. Sie brauchen die Luft und die Lebensstoffe, die sie enthält, und schließlich auc

Axel Kühner
vor 5 Tagen
Frei im Begrenzten
Im Freien sind wir gar nicht frei, sondern bedrückt und belastet von der Sorge des Überlebens. Im begrenzten Raum sind wir geschützt und sicher, gut aufgehoben und geborgen. Eine Nacht im Freien, ein Leben ohne geschützten Raum, allein in der Wüste, das ist nicht die Freiheit, sondern die Preisgegebenheit des Lebens. Die Haut begrenzt unser Inneres, die Kleidung begrenzt unseren Leib, das Haus unser Ruhen, die Atmosphäre unser Leben. Wirklich frei sind wir nur in festen Umris

Axel Kühner
vor 6 Tagen
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