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»Gedanken für den Tag«
Das verschleuderte Kreuz
Ein junger, armer Maler in Paris ging im Jahr 1834 mit mühsam ersparten hundert Franken zu einer Auktion. Nachdem er für 75 Franken ein...

Axel Kühner
11. März 2025
Wege aus der Ausweglosigkeit
"Komme, was mag! Gott ist mächtig! Wenn unsere Tage verdunkelt sind und unsere Nächte finsterer als tausend Mitternächte, so wollen wir...

Axel Kühner
10. März 2025
Immer mit der Ruhe
An einem noch recht kalten Tag im späten Frühling begann eine Schnecke den Stamm eines Kirschbaums hinaufzuklettern. Ganz langsam,...

Axel Kühner
9. März 2025
Wasserkraft
Tränen über den eigenen Schmerz sind wichtig und richtig. Wir haben sie alle geweint und gespürt, wie gut es tut, sich ausweinen zu...

Axel Kühner
8. März 2025
Wasserkraft
"Weine nur, wenn Leid dich drückt, wenn die Fluten höher steigen. Wenn aus Trübsal Zweifel blickt und sich ringsum Brände zeigen. ...

Axel Kühner
7. März 2025
Wasserkraft
Ein Lehrer spricht im Sachkundeunterricht mit den Kindern über die Wasserkraft. Anschaulich lernen sie, wie früher der Bach das Mühlrad ...

Axel Kühner
6. März 2025
Zu einem Baum
Welche Betroffenheit auf einmal, wenn der Blick auf einen Baum fällt, auf einen Baum wie diesen. Sag Eiche, sag Linde, sag Ahorn. Schön...

Axel Kühner
5. März 2025
Die Notlüge
Samuel Keller erzählt in seinen Erinnerungen: "Als ich einen schwer kranken Mann besuchte, der das Abendmahl von mir erbeten hatte, traf...

Axel Kühner
4. März 2025
Vergebung ist besser als Vergeltung
Einst lebte ein König, dessen Land vom benachbarten König erobert worden war. Der besiegte König und seine Familie wurden gefangen...

Axel Kühner
3. März 2025
Unbesiegbar
Vom Menschen kann der nicht besiegt werden, der seine eigenen Laster besiegt hat. Denn keiner wird besiegt, solang ihm nicht vom Gegner...

Axel Kühner
2. März 2025
Trübe Tage
Gabe des Schweigens
Es gibt die Sprache mit Worten und mit Händen. Es gibt die Sprache der Augen und des Körpers. Und es gibt die Sprache des Schweigens. Der alte Abt eines Klosters fühlt nach einem langen und mühevollen Leben, dass es wohl bald mit ihm zum Ende kommt. Da möchte er noch einmal seinen besten Freund besuchen, um von ihm Abschied zu nehmen. Ein junger Mönch begleitet ihn auf der langen und schwierigen Wanderung in das Bergkloster. Dort fallen sich die beiden alten Freunde in die Ar

Axel Kühner
vor 7 Stunden
Nachtragen oder Ablegen
Ein Junge hat seine Mutter durch Grobheiten tief verletzt. Der Junge ist längst weitergegangen, aber die Mutter trägt es in ihrer Seele dem Jungen nach, und sie trägt schwer daran. Eine Frau hat ihren Mann schwer gekränkt. Sie hat das gar nicht so empfunden und lebt fröhlich fort. Aber der Mann trägt es ihr in seinem Herzen nach und ist damit sehr belastet. Ein Arbeitskollege ist von einem anderen hintergangen worden und in seiner Ehre verletzt. Der Kollege ist schon in einer

Axel Kühner
vor 1 Tag
Loslassen und Festhalten
Die vergänglichen Werte, Zeit und Geld, Hab und Gut, Gesundheit und Lebenskraft bringen einen großen Segen, wenn man sie loslässt und einsetzt, hingibt und verschenkt. Wir sollten all die vergänglichen Dinge des Lebens dankbar empfangen und fröhlich verschenken. So sind sie für uns, für andere und für das Leben ein großer Gewinn. Die ewigen Werte, der Glaube an Jesus, die Liebe zu anderen, die Hoffnung auf die Zukunft Gottes, das Vertrauen in Jesu Macht bringen einen großen S

Axel Kühner
vor 2 Tagen
Gott wird helfen müssen
Zum Rabbi Meir kam ein Dorfjude mit Namen Seinwel. Er war kinderlos, obwohl schon zehn Jahre verheiratet. Immer wieder drängte er den Rabbi, dass er für ihn Kinder erflehen möchte. Einmal kam er mit seiner Frau. "Wir werden euch", rief die redegewandte Frau, "keine Ruhe lassen, bis ihr uns mit einem Kind segnet." Der Rabbi erwiderte: "Gebt mir den Zahlenwert des Wortes ‚Ben’, also 52 Dukaten, so werde ich für euch einen Sohn erflehen." Der arme Jude fing an zu handeln. Er kön

Axel Kühner
vor 3 Tagen
Helau oder Halleluja
Die Ursprünge des Karnevals gehen auf die Fruchtbarkeitsriten der antiken Völker zurück. Griechen und Römer huldigten dem Gott des Weines. In Rom beging man im Januar die Saturnalien. Ein Mann aus dem Volk wurde zum König gewählt und mit großem Prunk führte er die Prozession an. Auf Wagen wurden Bilder der Götter, nackte Statuen und leichte Mädchen mitgeführt. Gemeine Zoten und hässliche Lieder schallten durch die Straßen. Römische Bürger brachten ihre Frauen und Töchter für

Axel Kühner
vor 4 Tagen
Gelobt sei der Herr!
Gelobt sei der Herr für raue Wege. Sie haben manchen Fuß vor dem Ausgleiten bewahrt und den Schritten einen festen Halt gegeben. Gelobt sei der Herr für raue Winde. Sie haben manches Lebensschiff heimgeweht, das sonst ins eigene Verderben gesegelt wäre. Gelobt sei der Herr für raue Worte. Sie haben manche Augen für die Wahrheit geöffnet und Herzen für die Liebe empfänglich gemacht. Gelobt sei der Herr für raue Wasser. Sie haben den Dreck von der Seele gespült und manches Lebe

Axel Kühner
vor 5 Tagen
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