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»Gedanken für den Tag«
Blinde Wächter
Eine Geschichte aus der alten UdSSR erzählt, dass in einer Tischlerei von den Arbeitern immer mehr Werkzeuge und Material gestohlen...

Axel Kühner
8. Feb. 2025
Verrückte Gesellschaft
Wir sind eine verrückte Gesellschaft. Wir setzen uns und einander unter enormen Leistungsdruck. Von der Einschulung bis zur Berentung...

Axel Kühner
7. Feb. 2025
Gegen das Böse
Ein englisches Märchen erzählt, dass der Mond erfahren hatte, dass, wenn er nachts nicht leuchtete, die bösen Mächte über die guten...

Axel Kühner
6. Feb. 2025
Der höchste Berg
Was ist der Gipfel der Freude, wo liegt die höchste Zuspitzung des Glücks, was ist die erhabenste Erfüllung des Lebens, und wo wohnt der...

Axel Kühner
5. Feb. 2025
Die Hölle
Es war einmal ein Mann. Der starb und fand sich in einem herrlichen Palast wieder. Ihn umgaben Köstlichkeiten aller Art. Jede Art von ...

Axel Kühner
4. Feb. 2025
Gute und böse Einsamkeit
Wenn man nicht alleine sein kann, nicht zu sich selber findet und immer auf andere angewiesen ist, wenn man bei anderen Beifall und...

Axel Kühner
3. Feb. 2025
Gott zu Besuch
Ein frommer Rabbi pflegte jeden Tag in den Tempel zu gehen. Da überkam ihn eines Tages der Wunsch, Gott zu begegnen. Und er trug auch...

Axel Kühner
2. Feb. 2025
Jetzt geht es aber rund!
"Jetzt geht es aber rund!", sagte der Spatz und flog in den Ventilator. "Jetzt geht es aber rund!", sagen wir Menschen und sind am Ende...

Axel Kühner
1. Feb. 2025
Trübe Tage
Den richtigen Weg wissen
Ein großes Passagierschiff gelangt vor den Hafen und wartet auf die Einfahrt in die Flussmündung. Der alte Kapitän begrüßt den Lotsen, einen ganz jungen Mann, der gerade sein Examen bestanden hat. Etwas besorgt fragt der Kapitän den jungen Lotsen: "Kennen Sie denn auch alle die Klippen und Gefahren, Sandbänke und flachen Stellen in dem Fluss?" Der junge Lotse antwortet: "Nein, ich kenne nicht alle gefährlichen Stellen des Flusses, aber ich kenne die Fahrrinne ganz genau, durc

Axel Kühner
vor 12 Stunden
Schauen und Staunen
Um die Beziehung zwischen Gott und seiner Welt zu umschreiben, haben die Inder ein wunderbares Bild gebraucht: "Gott tanzt seine Schöpfung." Er ist der Tänzer, die Schöpfung der Tanz. Sie sind eins und sind doch zwei. Der Tänzer ist etwas anderes als der Tanz. Und doch gibt es das eine nicht ohne das andere. Wenn der Tänzer einhält, gibt es keinen Tanz mehr. Der Tänzer geht in seinem Tanz nicht auf, aber er kommt in ihm zum Ausdruck. So ist auch die Schöpfung der Ausdruck ein

Axel Kühner
vor 2 Tagen
Sommer
Atme, Seele, erhöhter, weil du den Sommer lobst. Dunkler, goldener und röter schwellen dir Reben und Obst. Goldene Schatten schweben. Sind sie nicht mehr verbannt? Träuft dir von selber das Leben in die lässige Hand? Oft hat sie fruchtlos gegriffen. Nun auf einmal geschah's. Sieh, es leuchten geschliffen Birnen wie Goldtopas. Und wie weit du auch gingest, wölbt sich das funkelnde Haus. Singe, Seele, du singest nie das Irdische aus. (Werner Bergengruen) Wenn wir schon das Irdi

Axel Kühner
vor 3 Tagen
Steigerung
Der Sommer ist die Zeit der Steigerung und Reife. Alles wächst aus zur ganzen Süße und Schwere. Unter dem Glanz und der Kraft der Sommersonne reifen die Ähren und Beeren, die Früchte und Reben. Das Jahr findet seinen Höhepunkt. Auch für unseren Glauben wünschen wir uns eine solche Zeit der Steigerung und Reife, des Wachsens und Vollendetwerdens. Unter der Liebe Jesu soll unser Vertrauen reifen und fest werden. Die Sommerzeit erinnert uns auch daran, dass die letzte Ausreifung

Axel Kühner
vor 4 Tagen
Glaubensfrüchte
Das Ziel des Sommers ist die Frucht: der Weizen auf den Feldern, das Obst an den Bäumen, die Früchte im Garten, der Wein in den Bergen. Es geht im Leben um das Aufblühen und im Aufblühen um das Fruchtbringen. "Gib, dass der Sommer deiner Gnad in meiner Seele früh und spat viel Glaubensfrücht erziehe." (Paul Gerhardt) So soll die Kraft Jesu auch in unserem Leben zur Entfaltung kommen. Es geht darum, dass unser Leben unter der Sonne der Liebe Jesu zur ganzen Schönheit aufblüht.

Axel Kühner
vor 5 Tagen
Eingepflanzt
Jede Pflanze hat ihre Eigenart und Identität. Sie ist unverwechselbar und einzigartig, ein Getreidehalm, eine Sommerblume, ein Obstbaum, ein Weinstock. Aber um leben, sich entfalten und wachsen zu können, brauchen alle Pflanzen den Lebenszusammenhang der vier Elemente. Sie brauchen Erde, um Wurzeln und Halt finden zu können. Sie brauchen Wasser, um aus der Erde die Nährstoffe aufnehmen zu können. Sie brauchen die Luft und die Lebensstoffe, die sie enthält, und schließlich auc

Axel Kühner
vor 6 Tagen
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