top of page
»Gedanken für den Tag«
Warum leben?
"Warum werden wir geboren, wenn wir doch sterben müssen?" fragt mich ein elfjähriger Junge nach einem Gottesdienst. - Ich antworte ihm...

Axel Kühner
28. Apr. 2024
Festgebunden und doch frei
Odysseus kam auf seiner Fahrt an die Inseln der Sirenen. Die Sirenen faszinierten mit ihren verführerischen Stimmen die Seeleute so sehr,...

Axel Kühner
27. Apr. 2024
Grausames Spiel
Im Mittelalter gab es ein grausames Spiel, das zur Belustigung des Volkes gezeigt wurde. In einem verschlossenen Burghof hing über dem...

Axel Kühner
26. Apr. 2024
Komische Vögel
Manche Christen gleichen einem Haufen schnatternder Gänse, die auf einem wunderbaren Hof leben. An jedem siebenten Tag wird eine...

Axel Kühner
25. Apr. 2024
Eine neue Identität
Eine Anekdote erzählt von Martin Luther, dass er in Wittenberg spät abends in seinem Arbeitszimmer studiert. Der Teufel schleicht durch...

Axel Kühner
24. Apr. 2024
In Gottes Steingarten
In Gottes Steingarten Ein kleines Bild kenne ich: gelbe Blüten zwischen Steinen und dunklen Felsritzen. Die Sonne leuchtet ihnen und...

Axel Kühner
23. Apr. 2024
Ach, wie gut
Wir kennen das Märchen vom Rumpelstilzchen. Ein kleiner Mann tanzt nachts im Wald um ein Feuer herum. Er ist ganz allein und singt: "Ach,...

Axel Kühner
22. Apr. 2024
Versteht mich neimand?
Ein Mädchen kommt weinend zu mir und sagt: "Niemand versteht mich! "Ich sage:" Du hast Eltern, die sich Mühe geben mit dir." "Ja, aber...

Axel Kühner
21. Apr. 2024
Wir haben einen Namen
Wissen wir, wer wir sind? Genügt es, wenn unser Name im Pass und an der Wohnungstür steht? Unser Name ist unsere Identität. Aber wer sind...

Axel Kühner
20. Apr. 2024
Wer sind wir Menschen?
In einer Kleinstadtzeitung erscheint folgende Anzeige: "An die Damen unserer Stadt! Nächsten Sonntag findet bei uns eine große...

Axel Kühner
19. Apr. 2024
Trübe Tage
Wo wohnt Gott?
Im Kindergarten unterhalten sich die Kinder mit der Erzieherin über Gott. "Gott wohnt im Himmel", meinen die einen. "Gott wohnt auf Erden unter den Menschen", sagen die anderen. Schließlich löst ein kleiner Junge, dessen Vater Arzt ist, die schwierige Frage auf eine ganz lockere Art: "Wohnen tut Gott im Himmel, aber seine Praxis hat er in der Kirche!" Wie schön wäre es, wenn Gott, der in einem Licht wohnt, wo niemand hinkommen kann, seine Praxis nicht nur in den Kirchen und G

Axel Kühner
vor 1 Tag
Gott ist überall
Ein Ungläubiger fragte einmal einen Rabbi, warum Gott einen Dornbusch auswählte, um daraus mit Mose zu reden. Der Rabbi antwortete: "Hätte Gott einen Johannisbrotbaum oder einen Maulbeerbaum gewählt, so würdest du doch die gleiche Frage stellen. Doch ich will dir eine Antwort geben: Gott nahm den ärmlichen, stacheligen und kleinen Dornbusch, um uns zu zeigen, dass es keinen Ort auf Erden gibt, an dem Gott nicht gegenwärtig und mächtig ist. Noch nicht einmal einen Dornbusch!"

Axel Kühner
vor 2 Tagen
Die Fachleute haben immer recht!
Ein Mann starb. Der Priester war dabei, und der Arzt stellte den amtlichen Totenschein aus. Familie und Freunde des Mannes kamen zur Beerdigung, und die Nachbarn trugen ihn zu Grabe. Als sie den Sarg in das Grab hinablassen wollten, kam der Mann plötzlich wieder zu sich und schlug heftig gegen den Sargdeckel. Erschrocken öffneten sie den Sarg. Der Mann richtete sich auf. "Was tut ihr?" fragte er die staunende Menge. "Ich lebe, ich bin nicht tot!" Verwundert schwiegen die Leut

Axel Kühner
vor 3 Tagen
Gott nimmt uns nichts weg
Der römische Kaiser sagte einst spöttisch zu einem Rabbi: "Euer Gott ist doch ein Dieb, denn es heißt in Euren Schriften, dass Gott dem Adam eine seiner Rippen wegnahm!" Der Rabbi lachte und antwortete: "Diebe kamen gestern Nacht zu uns ins Haus. Sie haben uns einen silbernen Krug geraubt und uns statt dessen einen goldenen Krug gebracht!" - "Ach", sagte der Kaiser, "solche Diebe könnten doch jede Nacht kommen." - "Genau", sagte der Rabbi, "war es nicht Adams Gewinn, dass Got

Axel Kühner
vor 4 Tagen
Krank und gesund
Es gibt den Weg, die Bewegung, den Gang der sechs Tage. Sie sind Alltage und enthalten das Wirken. Und es gibt das Ziel, das Zuhause, die Ruhe, das Vollkommene, den siebten Tag. Er ist der heilige Tag und enthält den Segen Gottes. Die sechs Tage und der siebte Tag finden ihre Entsprechung im Menschen. Die sechs Tage bedeuten die Wirklichkeit des Tuns und Handelns, des Sichtbaren und Gewöhnlichen, des Alltäglichen und Praktischen. Der siebte Tag ist die Wirklichkeit des Verbor

Axel Kühner
vor 5 Tagen
Weg und Ziel
Die Schöpfung der Welt ist ein wunderbarer Weg. Am Anfang steht das Chaos, ein Tohuwabohu, ein von Finsternis beherrschter, bodenloser Abgrund. In dieses Chaos tritt Ordnung, in das "Wüst und Leer" die schöpferische Form und in die Finsternis das Licht aus Gott. In sechs Tagen geht Gott einen Weg der Schöpfung, und alles wird Gestalt nach seiner Liebe und seinem Plan. Die Schöpfung der Welt hat aber auch ein wunderbares Ziel, die Vollendung und Heiligung, die Segnung und Ruhe

Axel Kühner
vor 6 Tagen
bottom of page

