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»Gedanken für den Tag«
Dran bleiben - beharrlich sein
Die Ruhe eines Lebens ist nicht Faulheit und Nachlässigkeit, sondern die Kraft zur Beharrlichkeit. Vieles wird hektisch begonnen und frustriert beendet. Schnelle Begeisterung schlägt oft in ebenso schnelle Enttäuschung um. Hastig rennen Menschen los, unruhig jagen sie hin und her und sind dann tief erschöpft und innen leer. Die Schnecke geht zwar langsam, aber stetig und beharrlich ihren Weg. Sie kommt am Ende dahin, wohin mancher aufgeregte Angsthase nicht gelangt. Jesus bli

Axel Kühner
8. Feb.
Gemach, gemach -langsamer werden!
Wer einen weiten Weg hat, läuft nicht. Menschen rennen und hasten, eilen und stürzen, weil alles nur so kurz gedacht und klein gesehen wird. Jesus ist nie gerannt, obwohl er ein kurzes Leben hatte. Aber Jesus wusste sich auf einem weiten Weg. Aus der Ewigkeit Gottes trat er in die Zeit auf Erden ein und ging zurück in die Herrlichkeit des Vaters. 30 Jahre lebte Jesus ein Alltagsleben als Zimmermann. Drei Jahre zog er als Wanderprediger durchs Land und hatte Zeit für die Mensc

Axel Kühner
7. Feb.
Die Schnecke
Langsam geht die Schnecke, fast lautlos, aber beharrlich und stetig. Sie kriecht an der Spitze der Bedächtigen. Sie überstürzt nichts. Zeit ihres Lebens hat sie Zeit zum Leben. Die Schnecke ist der stille Protest gegen den Gott der Geschwindigkeit, gegen alle Hektik und Hast, gegen den viel zu schnellen Fortschritt. Die Ruhe der Schnecke ist niemals Faulheit oder Bequemlichkeit, sondern Ausdruck von Bedacht und Besinnung. Die Schnecke ist langsam, klein und weich. Und gerade

Axel Kühner
6. Feb.
Arbeitsbiene oder Faultier
Wussten Sie schon, dass im Bundesgebiet 1,5 Millionen Bienenvölker leben, dass ein Bienenvolk im Sommer etwa 60.000 Arbeitsbienen umfasst, dass eine Arbeitsbiene nur etwa sechs Wochen alt wird, dass die Arbeitsbienen bis zu 10 Millionen Blüten besuchen müssen, um ein Kilogramm Honig zu sammeln, dass etwa 80% der Blüten aller Kulturpflanzen von Bienen und Insekten befruchtet werden, dass der kurze Lebensweg der Arbeitsbiene eine einzigartige Leistung ist? Darum nennen wir Mens

Axel Kühner
4. Feb.
Auf welcher Brücke gehen wir?
Eine der bekanntesten Brücken ist die Seufzerbrücke in Venedig. Sie spannt sich vom Dogenpalast, dem Sitz von Regierung und Gericht, zum berüchtigten Gefängnis, wo die Urteile vollstreckt wurden. Wie viele Seufzer von Verurteilten hat die Brücke wohl gehört? Wie viele Angstschreie haben sie zittern lassen? Wieviel Entsetzen hat sie gesehen? Ist nicht auch der Weg der Menschheit und der eines Lebens ein Weg über eine Seufzerbrücke, von der Verkündung bis zur Vollstreckung des

Axel Kühner
3. Feb.
Lebendiges Leben
Ein reicher Geschäftsmann wird auf offener Straße überfallen. Er spürt die Pistole in seinem Rücken und hört die Stimme in seinem Ohr: "Geld oder Leben!" Der Geschäftsmann dreht sich um und antwortet: "Nehmen Sie das Leben, das Geld brauche ich noch!" Was machen die Güter des Lebens ohne den Geber des Lebens für einen Sinn? Was soll die Anhäufung von Mitteln des Lebens bei gleichzeitigem Verlust der Mitte des Lebens? Was bedeutet immer mehr Lebensunterhalt bei immer weniger L

Axel Kühner
2. Feb.
Gold oder Leben
Midas erwarb sich der antiken Sage nach die Fähigkeit, dass alles, was er berührte, zu Gold wurde. Solche Midasse möchten viele Menschen sein. Sie träumen davon, dass alles, was sie anfassen, zu Gold und Reichtum wird. Solche glücklichen Hände wünschen sich viele Menschen, unter denen sich alles in Reichtum und Luxus verwandelt. Dem Midas jedoch wurde gerade diese Fähigkeit zum Verhängnis, weil auch die Nahrung, die er zum Essen brauchte, sich in hartes Gold verwandelte. So m

Axel Kühner
1. Feb.
Ich glaube an Jesus Christus
"Ich glaube, dass Jesus Christus, wahrhaftiger Gott, vom Vater in Ewigkeit geboren, und auch wahrhaftiger Mensch, von der Jungfrau geboren, sei mein Herr, der mich verlorenen und verdammten Menschen erlöset, erworben, gewonnen von allen Sünden, vom Tode und von der Gewalt des Teufels; nicht mit Gold oder Silber, sondern mit seinem heiligen, teuren Blut und mit seinem unschuldigen Leiden und Sterben; damit ich sein eigen sei und in seinem Reich unter ihm lebe und ihm diene in

Axel Kühner
vor 6 Tagen
Ich glaube an Gott
"Ich glaube, dass mich Gott geschaffen hat samt allen Kreaturen, mir Leib und Seele, Augen, Ohren und alle Glieder, Vernunft und alle Sinne gegeben hat und noch erhält; dazu Kleider und Schuh, Essen und Trinken, Haus und Hof, Frau und Kind, Acker, Vieh und alle Güter; mit allem, was not tut für Leib und Leben, mich reichlich und täglich versorgt, in allen Gefahren beschirmt und bewahrt; und das alles aus lauter väterlicher, göttlicher Güte und Barmherzigkeit, ohn all mein Ver

Axel Kühner
vor 7 Tagen
Stein auf Stein
Der Grundstein für das Leben ist von Gott gelegt. Jesus trägt mit seiner Liebe das ganze Lebenshaus. (Jesaja 28,16; 1.Korinther 3,11) Auch der beim Hausbau so wichtige Eckstein ist in den Winkel gesetzt und gibt dem Fundament den Halt. Gott hat den Stein, den die Bauleute verworfen haben, zum Eckstein für sein Reich gemacht. (Psalm 118,22; Epheser 2,20) Darauf werden als lebendige Steine die Glaubenden zum Hause Gottes aufgebaut. (1.Petrus 2,5f) Immer wieder hat Gottes Volk d

Axel Kühner
30. Okt.
Leben und Tod
Zweierlei ist am christlichen Glauben überzeugend: seine Liebe zum Leben und seine Überwindung des Todes. Der Tod ist schrecklich für Menschen, die geistlich tot sind, also ohne Beziehung zum lebendigen Gott sind. Sie bringt der Tod ins Verderben. Gottes Kinder, die geistlich lebendig sind, bringt der Tod zur Erfüllung und Krönung in das ewige Leben. Ist der Tod das Aus und die unabwendbare Niederlage, so ist das Leben nur eine von Anfang an verlorene Schlacht. Ist der Tod di

Axel Kühner
29. Okt.
Sonnengesang
Höchster, allmächtiger, guter Herr, dein ist das Lob, der Ruhm und die Ehre und alles Preisen. Dir allein, Höchster, stehen sie zu, und kein Mensch ist würdig, dich nur zu nennen. Sei gelobt, mein Herr, mit allen deinen Geschöpfen, besonders dem Herrn, dem Bruder Sonne; er ist der Tag, und du leuchtest uns durch ihn. Er ist schön und strahlend in großem Glanz, von dir, Höchster, trägt er ein Bild, das dir gleicht. Sei gelobt, mein Herr, durch Schwester Mond und die Sterne, am

Axel Kühner
28. Okt.
Abschied von Illusionen
Niemals komme ich mir selbst auf die Spur. Niemals bekomme ich mich selbst in den Griff. Niemals bin ich mir meiner selbst sicher. Niemals bin ich aus mir selbst verständlich. Niemals bin ich mir selbst genug. Niemals habe ich in mir selbst einen Sinn. Niemals bringe ich mich selbst ans Ziel. Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an. Wenn ich nur dich habe, so frage ich n

Axel Kühner
27. Okt.
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