top of page
»Gedanken für den Tag«
Sind unsere Seelen mitgekommen?
Wissenschaftler unternahmen in Afrika eine Expedition. Sie warben mehrere schwarze Träger an und trieben sie eilig mit den schweren...

Axel Kühner
21. Juli 2024
Wer einen weiten Weg hat, läuft nicht
Das Modewort unserer Zeit heißt Zerstreuung. Die Sinne werden zerstreut. Die Gedanken werden auseinandergewirbelt. Die Kräfte werden...

Axel Kühner
20. Juli 2024
Warum lässt Gott das zu?
Warum lässt Gott das zu, dass die Sonne über alle Menschen ihr Licht verströmt, dass der Regen die Erde feuchtet, dass Pflanzen...

Axel Kühner
19. Juli 2024
Warum?
Eltern hatten zwei Kinder. Als ihre Tochter im blühenden Jugendalter starb, ließen sie auf den Grabstein meißeln: "Warum?" Klagend,...

Axel Kühner
18. Juli 2024
Bewahrung im Leiden
Eine Familie machte einen Sonntagsspaziergang. Drei muntere Kinder liefen ihren Eltern auf einem Schotterweg voraus. Das älteste der...

Axel Kühner
17. Juli 2024
Offene Fragen
Ein alter Pfarrer lag schwerkrank im Bett und litt große Schmerzen. Ein junger Vikar besuchte ihn und wollte ihn trösten. Wohlmeinend,...

Axel Kühner
16. Juli 2024
Der Schlüssel zur Freiheit
"Es war einmal ein Edler, des Freunde und Angehörige durch ihren Leichtsinn um ihre Freiheit gekommen waren und in fremdem Lande in harte...

Axel Kühner
15. Juli 2024
Das Leben ist herrlich
Ein Mann klagt einem erfahrenen Rabbi sein Leid: "Mein Leben ist nicht mehr erträglich. Wir wohnen mit sechs Personen in einem Raum. Ich...

Axel Kühner
14. Juli 2024
Der zerstörte Bambus
Es war einmal ein wunderschöner Garten, der lag mitten in einem großen Königreich. Dort pflegte der Herr des Gartens in der Hitze des...

Axel Kühner
13. Juli 2024
Wann beginnt der Tag?
Ein alter Rabbi fragte einst seine Schüler, wie man die Stunde bestimmt, in der die Nacht endet und der Tag beginnt. "Ist es, wenn man...

Axel Kühner
12. Juli 2024
Trübe Tage
Schauen und Staunen
Um die Beziehung zwischen Gott und seiner Welt zu umschreiben, haben die Inder ein wunderbares Bild gebraucht: "Gott tanzt seine Schöpfung." Er ist der Tänzer, die Schöpfung der Tanz. Sie sind eins und sind doch zwei. Der Tänzer ist etwas anderes als der Tanz. Und doch gibt es das eine nicht ohne das andere. Wenn der Tänzer einhält, gibt es keinen Tanz mehr. Der Tänzer geht in seinem Tanz nicht auf, aber er kommt in ihm zum Ausdruck. So ist auch die Schöpfung der Ausdruck ein

Axel Kühner
vor 8 Stunden
Sommer
Atme, Seele, erhöhter, weil du den Sommer lobst. Dunkler, goldener und röter schwellen dir Reben und Obst. Goldene Schatten schweben. Sind sie nicht mehr verbannt? Träuft dir von selber das Leben in die lässige Hand? Oft hat sie fruchtlos gegriffen. Nun auf einmal geschah's. Sieh, es leuchten geschliffen Birnen wie Goldtopas. Und wie weit du auch gingest, wölbt sich das funkelnde Haus. Singe, Seele, du singest nie das Irdische aus. (Werner Bergengruen) Wenn wir schon das Irdi

Axel Kühner
vor 1 Tag
Steigerung
Der Sommer ist die Zeit der Steigerung und Reife. Alles wächst aus zur ganzen Süße und Schwere. Unter dem Glanz und der Kraft der Sommersonne reifen die Ähren und Beeren, die Früchte und Reben. Das Jahr findet seinen Höhepunkt. Auch für unseren Glauben wünschen wir uns eine solche Zeit der Steigerung und Reife, des Wachsens und Vollendetwerdens. Unter der Liebe Jesu soll unser Vertrauen reifen und fest werden. Die Sommerzeit erinnert uns auch daran, dass die letzte Ausreifung

Axel Kühner
vor 2 Tagen
Glaubensfrüchte
Das Ziel des Sommers ist die Frucht: der Weizen auf den Feldern, das Obst an den Bäumen, die Früchte im Garten, der Wein in den Bergen. Es geht im Leben um das Aufblühen und im Aufblühen um das Fruchtbringen. "Gib, dass der Sommer deiner Gnad in meiner Seele früh und spat viel Glaubensfrücht erziehe." (Paul Gerhardt) So soll die Kraft Jesu auch in unserem Leben zur Entfaltung kommen. Es geht darum, dass unser Leben unter der Sonne der Liebe Jesu zur ganzen Schönheit aufblüht.

Axel Kühner
vor 3 Tagen
Eingepflanzt
Jede Pflanze hat ihre Eigenart und Identität. Sie ist unverwechselbar und einzigartig, ein Getreidehalm, eine Sommerblume, ein Obstbaum, ein Weinstock. Aber um leben, sich entfalten und wachsen zu können, brauchen alle Pflanzen den Lebenszusammenhang der vier Elemente. Sie brauchen Erde, um Wurzeln und Halt finden zu können. Sie brauchen Wasser, um aus der Erde die Nährstoffe aufnehmen zu können. Sie brauchen die Luft und die Lebensstoffe, die sie enthält, und schließlich auc

Axel Kühner
vor 4 Tagen
Frei im Begrenzten
Im Freien sind wir gar nicht frei, sondern bedrückt und belastet von der Sorge des Überlebens. Im begrenzten Raum sind wir geschützt und sicher, gut aufgehoben und geborgen. Eine Nacht im Freien, ein Leben ohne geschützten Raum, allein in der Wüste, das ist nicht die Freiheit, sondern die Preisgegebenheit des Lebens. Die Haut begrenzt unser Inneres, die Kleidung begrenzt unseren Leib, das Haus unser Ruhen, die Atmosphäre unser Leben. Wirklich frei sind wir nur in festen Umris

Axel Kühner
vor 5 Tagen
bottom of page

