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»Gedanken für den Tag«
Warte nur!
"Vor dir verschlossene Türen, Unmöglichkeiten, dunkle Wände - bei Gott aber sind Licht, heilige Pläne der Liebe und des Friedens. Warte nur! Glaube, dass sich Gottes Gedanken viel mehr mit deinen Angelegenheiten beschäftigen als du selbst!" (Hedwig von Redern) ,Als ich furchtsam und verzagt mich selbst und mein Herz geplagt, als ich manche liebe Nacht mich mit Wachen krank gemacht, als mir aller Mut entfiel, tratest du, mein Gott, selbst ins Spiel, gabst dem Unfall Maß und Zi

Axel Kühner
31. Aug.
Der andere Mensch
"Der ganze Mensch muss in das Evangelium kriechen und dort neu werden, die alte Haut ausziehen, wie die Schlange es tut. Wenn ihre Haut alt wird, sucht sie ein enges Loch im Felsen. Da kriecht sie durch und zieht ihre Haut selbst ab und lässt sie draußen vor dem Loch. So muss der Mensch auch in das Evangelium und in Gottes Wort sich begeben und getrost folgen seiner Zusage; es wird nicht trügen. So zieht er ab seine alte Haut, lässt draußen sein Licht, seinen Dünkel, seinen W

Axel Kühner
30. Aug.
Überzeugend einfach - einfach überzeugend
Ein Mann mit einem schnellen Wagen überholt auf einer einsamen Landstraße einen alten Mann, der langsam auf seinem Esel den Weg entlang reitet. Er hält und ruft dem Älteren zu: "Soll ich Sie mitnehmen, mein Auto hat 300 Pferdestärken und ist viel schneller als Ihr Esel. Kommen Sie, steigen Sie bei mir ein, ich nehme Sie gerne mit." - "Nein, vielen Dank, antwortet der Alte, "mir ist mein Esel lieber, und ich mag es so langsam!" Der Autofahrer gibt schneidig Gas, rast los, und

Axel Kühner
29. Aug.
Heiligung
Heiligung ist keine Eigenschaft, die wir erwerben, und kein Werk, das wir schaffen können. Heiligung ist eine Stellung, die wir zu Jesus einnehmen. Ein Strohballen zum Beispiel hat die Eigenschaft zu brennen. Diese Gefährdung wird er nie verlieren, so sehr er auch nicht brennbar sein möchte. Er würde sich dabei nur verkrampfen und es doch nie schaffen. Wenn aber der Strohballen in Wasser eingetaucht ist, kann er nicht brennen. Solange er unter Wasser bleibt, wird kein Feuer i

Axel Kühner
28. Aug.
Heilige
Heilige sind Menschen wie Du und ich, die Gott gehören. Nur die Heiligen heilen die Welt. Die Scheinheiligen entstellen sie. Die Eisheiligen erschrecken sie. Die Eiligen übersehen sie. Die Gierigen verderben sie. Die Hassenden zerstören sie. Die Ängstlichen meiden sie. Die Mächtigen benutzen sie. Die Klugen erklären sie. Die Phantasten verklären sie. Nur die Heiligen heilen die Welt. Petrus aber sprach: Silber und Gold habe ich nicht; aber was ich habe. das gebe ich dir: Im N

Axel Kühner
27. Aug.
Reine Herzen und schmutzige Hände
Viele Menschen haben saubere Hände, aber ein vergiftetes Herz. Liebe, aus Gott geboren, macht Menschen mit reinem Herzen und dem Mut, sich die Hände schmutzig zu machen. Die heilige Elisabeth von Thüringen, um die sich viele Legenden ranken, war eine solche Frau mit einem reinen Herzen voller Liebe und der Kraft, sich im Dreck der Welt die Hände schmutzig zu machen. Einer Legende nach nahm sie eines Tages einen Aussätzigen zu sich in ihr Haus, wusch seine stinkenden Wunden, p

Axel Kühner
26. Aug.
Gernegroß
Wir alle sind gerne groß. Großes Geld, großes Glück, große Macht, große Schau, große Reise, großes Haus, großes Einkommen, große Gesellschaften, große Autos locken die Menschen und bringen sie dazu, im Wesentlichen immer kleiner zu werden. Beim Glückhaben wählen wir immer eine Nummer zu groß, beim Liebegeben sind wir oft eine Nummer zu klein. Wirklich groß sind wir, wenn wir großmütig im Verzeihen, großzügig im Geben, großartig in kleinen Dingen und großherzig in der Liebe si

Axel Kühner
25. Aug.
Die Bibel bringt's
Die Bibel ist das Buch für das Leben. Es ist ein Buch von Gott für den Menschen und zugleich ein Buch von Menschen für Gott. Es ist die Ur-Kunde, also die ursprünglichste, elementarste Kunde der göttlichen Liebe zum Menschen. Es ist die Ur-Kunde, also die erste, grundlegendste Kunde des menschlichen Lebens vor Gott. Es ist die Ur-Kunde, also die erste und wichtigste Kunde des Glaubens, die göttliche Liebe und menschliches Leben in eine Beziehung bringt. Die Bibel ist die Aufd

Axel Kühner
24. Aug.
Dem Leben sind Tor und Tür geöffnet
Ein Mann ist in Not. Er geht zur Kirche, um dort zu beten. Er findet sie verschlossen. Enttäuscht kehrt er im Wirtshaus ein und tröstet sich mit einigen Bieren. Dann nimmt er sein Auto und fährt in die nächstgrößere Stadt bis vor den Dom. Auch der ist verschlossen. Verärgert setzt er sich ins Auto, nimmt Anlauf, durchbricht die große Eingangstür, braust den Mittelgang entlang bis vor den Altar. Ob er dort betet oder flucht, bleibt sein Geheimnis. Schließlich wendet er und fäh

Axel Kühner
23. Aug.
Liebe ohne Ende
"O, Du unendliche Liebe, die nie aufhört, es allezeit liebreich auszuhalten mit mir. Wenn ich schlafe, wachst Du. Und wenn ich wachend mich irre, so machst Du den Irrtum zu dem noch Besseren, als es das Richtige gewesen wäre. Und ich, ich habe mich nur zu verwundern über Dich, Du unendliche Liebe!" (Sören Kierkegaard) Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeigt, dass wir Gottes Kinder heißen sollen - und es auch sind! 1.Johannes 3,1 Axel Kühner "Eine gute Minute, 365 Im

Axel Kühner
22. Aug.
Trübe Tage
Was ist der Mensch?
In seinen Roman "Krebsstation" hat Solschenyzin eine alte islamische Legende eingeflochten: Warum wird der Mensch 100 Jahre alt? Allah verteilte das Leben und gab jedem Tier 50 Jahre. Der Mensch kam als letzter an die Reihe, und Allah hatte nur noch 25 Jahre zu vergeben. Der Mensch jammerte: "Das ist mir zu wenig!" - "Na", sagte Allah, "dann mach dich auf den Weg, vielleicht hat jemand von den Tieren ein paar Jahre übrig und gibt sie dir ab." Und der Mensch begegnete dem Pfer

Axel Kühner
vor 3 Stunden
Feindesliebe
Es gibt Widrigkeiten im Leben und Feinde des Menschen. Sehr nüchtern geht die Bibel davon aus, dass Feinde da sind. Aber Jesus gibt uns einen guten Rat, wie wir mit dieser Feindseligkeit umgehen können. Wer seine Feinde hasst, die Rache oder Vergeltung selbst in die Hand nimmt, macht sich nur selbst kaputt und gibt dem anderen große Macht. Wer einen Menschen Hasst und sich an ihm rächen will, gibt ihm weitreichende Macht über sein Leben. Der andere wird über den Schlaf, den A

Axel Kühner
vor 1 Tag
Schlagfertig oder zum Verständnis bereit?
Von Johann Peter Hebel gibt es eine Geschichte von einem Bauern, der eines Tages den Lehrer im Feld trifft. "Ist es noch Euer Ernst, Schulmeister, was Ihr gestern den Kindern erklärt habt: So dich jemand schlägt auf deine rechte Backe, dem biete auch die andere dar?" Der Schulmeister sagt: "Es steht im Evangelium!" Also gab ihm der Bauer eine Ohrfeige und die andere auch, denn er hatte schon lange einen Verdruss auf ihn. Indem reitet in einer Entfernung der Edelmann vorbei un

Axel Kühner
vor 2 Tagen
Zufrieden
Der weise Philosoph Diogenes hatte im Flusswasser ausgiebig gebadet und ruhte nun auf einem Felsen in der Sonne. Ihre Wärme tat dem Mann gut, und er genoss die kostenlose Wohltat. Da ritt Alexander von Mazedonien mit einem großen Gefolge und herrlicher Pracht vorbei. Als er den armen Philosophen sah, dauerte der ihn, und er sagte: "Ach, du armseliger Mensch, bitte mich, und ich werde dir geben, was du auch möchtest!" Diogenes antwortete höflich: "Ich bitte dich herzlich: Geh

Axel Kühner
vor 3 Tagen
Typisch Pferd
Ein Pferd spricht: "Die Menschen lassen sich nicht von Taten, sondern von Worten leiten. Zu solchen Worten, die bei ihnen als sehr wichtig gelten, gehören die Worte: mein, meine, die sie in Verbindung mit verschiedenen Sachen, Geschöpfen und Gegenständen gebrauchen, sogar mit Erde, Menschen und Pferden. Über ein einzelnes Ding machen sie aus, dass nur einer 'meins' zu sagen habe. Und derjenige, der von den meisten Dingen 'meins' sagen kann, der gilt bei ihnen als der Glücklic

Axel Kühner
vor 4 Tagen
Bedingungslose Liebe
Ein kleiner Berliner Steppke fragt eines Tages eine feine Dame nach dem Kurfürstendamm. Die vornehme Frau schaut den kleinen Jungen durchdringend an und sagt: "Junge, wenn du mich was fragst, dann nimm erst mal die Hände aus der Tasche, zieh die Mütze vom Kopf, putz dir anständig die Nase, mach einen Diener und sag ‚Gnädige Frau’ zu mir!" Darauf antwortet der Junge: "Det ist mir vill zu ville, da verloof ick mir lieba!" Gott stellt uns keine Bedingungen. Wir dürfen zu ihm kom

Axel Kühner
vor 5 Tagen
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