top of page
»Gedanken für den Tag«
Die Lehre will das Leben nicht bedrücken
"Damals im Jahrhundert vor der Zerstörung des Tempels war das Studium teuer, und Stipendien gab es nicht. Hillel mußte, um das bewachte...

Axel Kühner
1. Juni 2023
Komm, Heiliger Geist
"Herr, du weißt, wir haben zerstreute Herzen, o sammle uns. Du weißt, wir haben harte und tote Herzen, o rühre und erwecke uns. Du weißt,...

Axel Kühner
31. Mai 2023
Reklame für Gott
Eine Familie macht einen Sonntagsspaziergang. Die Sonne meint es gut und lacht. Die Kinder sind übermütig, die Eltern froh gestimmt....

Axel Kühner
30. Mai 2023
Morgenlob
"Die Morgenröte kleidet sich in ihr Lichtgewand. Sie will Ehre erweisen dem Schöpfer der Menschen. Der hohe Himmel legt die Decke seiner...

Axel Kühner
29. Mai 2023
Die Entdeckung
"Nach dem Polenfeldzug war ich vier Jahre an der Ostfront und dann viereinhalb Jahre in russischer Gefangenschaft. Nun hatte ich im Krieg...

Axel Kühner
28. Mai 2023
Ich will alles - man gönnt sich ja sonst nichts!
Ich will ein richtiges Menschenkind und ein fröhliches Gotteskind sein. Ich will Identität mit mir und Kommunikation mit anderen. Ich...

Axel Kühner
27. Mai 2023
Ich bin traurig heute nacht
"Herr, ich bin traurig heute nacht. Ich bringe dir die Mutter, die ich heute gesehen habe. Tröste ihr gebrochenes Herz. Herr, tröste alle...

Axel Kühner
26. Mai 2023
Gäste ohne Unterschied
Als der berühmte Rabbi Jizchak sich in Kinzk aufhielt, wurde er von einem sehr reichen Mann der Stadt in sein Haus eingeladen. Der...

Axel Kühner
25. Mai 2023
Mensch und Mitmensch
Wir brauchen uns und wir reiben uns. Unsere Gesellschaft ist ein Netz von gegenseitiger Abhängigkeit. Wir sind abhängig vom Kaufmann, vom...

Axel Kühner
24. Mai 2023
Ein Auto blieb stehen
Emmanuel kommt aus Namibia. Als Junge hütete er Kühe und musste dabei sehr auf Schlangen und wilde Tiere achten. Später ging er auf ein...

Axel Kühner
23. Mai 2023
Trübe Tage
Wo wohnt Gott?
Im Kindergarten unterhalten sich die Kinder mit der Erzieherin über Gott. "Gott wohnt im Himmel", meinen die einen. "Gott wohnt auf Erden unter den Menschen", sagen die anderen. Schließlich löst ein kleiner Junge, dessen Vater Arzt ist, die schwierige Frage auf eine ganz lockere Art: "Wohnen tut Gott im Himmel, aber seine Praxis hat er in der Kirche!" Wie schön wäre es, wenn Gott, der in einem Licht wohnt, wo niemand hinkommen kann, seine Praxis nicht nur in den Kirchen und G

Axel Kühner
vor 1 Tag
Gott ist überall
Ein Ungläubiger fragte einmal einen Rabbi, warum Gott einen Dornbusch auswählte, um daraus mit Mose zu reden. Der Rabbi antwortete: "Hätte Gott einen Johannisbrotbaum oder einen Maulbeerbaum gewählt, so würdest du doch die gleiche Frage stellen. Doch ich will dir eine Antwort geben: Gott nahm den ärmlichen, stacheligen und kleinen Dornbusch, um uns zu zeigen, dass es keinen Ort auf Erden gibt, an dem Gott nicht gegenwärtig und mächtig ist. Noch nicht einmal einen Dornbusch!"

Axel Kühner
vor 2 Tagen
Die Fachleute haben immer recht!
Ein Mann starb. Der Priester war dabei, und der Arzt stellte den amtlichen Totenschein aus. Familie und Freunde des Mannes kamen zur Beerdigung, und die Nachbarn trugen ihn zu Grabe. Als sie den Sarg in das Grab hinablassen wollten, kam der Mann plötzlich wieder zu sich und schlug heftig gegen den Sargdeckel. Erschrocken öffneten sie den Sarg. Der Mann richtete sich auf. "Was tut ihr?" fragte er die staunende Menge. "Ich lebe, ich bin nicht tot!" Verwundert schwiegen die Leut

Axel Kühner
vor 3 Tagen
Gott nimmt uns nichts weg
Der römische Kaiser sagte einst spöttisch zu einem Rabbi: "Euer Gott ist doch ein Dieb, denn es heißt in Euren Schriften, dass Gott dem Adam eine seiner Rippen wegnahm!" Der Rabbi lachte und antwortete: "Diebe kamen gestern Nacht zu uns ins Haus. Sie haben uns einen silbernen Krug geraubt und uns statt dessen einen goldenen Krug gebracht!" - "Ach", sagte der Kaiser, "solche Diebe könnten doch jede Nacht kommen." - "Genau", sagte der Rabbi, "war es nicht Adams Gewinn, dass Got

Axel Kühner
vor 4 Tagen
Krank und gesund
Es gibt den Weg, die Bewegung, den Gang der sechs Tage. Sie sind Alltage und enthalten das Wirken. Und es gibt das Ziel, das Zuhause, die Ruhe, das Vollkommene, den siebten Tag. Er ist der heilige Tag und enthält den Segen Gottes. Die sechs Tage und der siebte Tag finden ihre Entsprechung im Menschen. Die sechs Tage bedeuten die Wirklichkeit des Tuns und Handelns, des Sichtbaren und Gewöhnlichen, des Alltäglichen und Praktischen. Der siebte Tag ist die Wirklichkeit des Verbor

Axel Kühner
vor 5 Tagen
Weg und Ziel
Die Schöpfung der Welt ist ein wunderbarer Weg. Am Anfang steht das Chaos, ein Tohuwabohu, ein von Finsternis beherrschter, bodenloser Abgrund. In dieses Chaos tritt Ordnung, in das "Wüst und Leer" die schöpferische Form und in die Finsternis das Licht aus Gott. In sechs Tagen geht Gott einen Weg der Schöpfung, und alles wird Gestalt nach seiner Liebe und seinem Plan. Die Schöpfung der Welt hat aber auch ein wunderbares Ziel, die Vollendung und Heiligung, die Segnung und Ruhe

Axel Kühner
vor 6 Tagen
bottom of page

