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»Gedanken für den Tag«
Kein Leben ohne Leiden
In dem bekannten Roman von Alan Paton "Denn sie sollen getröstet werden" sprechen zwei Männer miteinander, die jeder über den Tod eines...

Axel Kühner
22. Mai 2023
Sport für jedermann und jederfrau
Der gesündeste Sport ist das rechtzeitige Aufstehen von den Mahlzeiten. Der schwierigste Sport ist, über den eigenen Schatten zu...

Axel Kühner
21. Mai 2023
Von der Feldblume lernen
"Ich fand eine Feldblume, bewunderte ihre Schönheit, ihre Vollendung in allen Teilen und rief aus: ‚Aber alles dieses, in ihr und...

Axel Kühner
20. Mai 2023
Die Kirche der brennenden Lampen
So heißt im Volksmund eine kleine evangelische Kirche in Frankreich. An jedem Sonntagabend versammeln sich in ihr die Leute aus dem Dorf...

Axel Kühner
19. Mai 2023
Einfach besser dran
Menschen, die an Jesus glauben, sind nicht besser als andere. Aber sie sind besser dran. Sie müssen sich nicht selbst rechtfertigen, sie...

Axel Kühner
18. Mai 2023
Die erste Predigt
Die erste Predigt am Sonntag hält nicht der Pastor, sondern wir selbst. Wir verkündigen die Freude, wenn wir am Frühstückstisch fröhlich...

Axel Kühner
17. Mai 2023
Gastfreundschaft
Rabbi Schmuel von Brysow war einer der von seiner chassidischen Richtung am höchsten geachteten Männer. Und er war reich. Eines Tages kam...

Axel Kühner
16. Mai 2023
Von der Liebe, die wächst
In einem Land lebte einst ein schönes und kluges Mädchen. Viele angesehene Männer warben um ihre Liebe, doch keiner konnte ihr Herz...

Axel Kühner
15. Mai 2023
Verweilen
"Lass mich langsamer gehen, Herr. Entlaste das eilige Schlagen meines Herzens durch das Stillwerden meiner Seele. Lass meine hastigen...

Axel Kühner
13. Mai 2023
Maikäfer, flieg!
Gestern Abend - ich knabberte gerade an einem zarten grünen Blättchen - kam ein junges Paar durch den duftenden Jenisch-Park...

Axel Kühner
12. Mai 2023
Trübe Tage
Wo wohnt Gott?
Im Kindergarten unterhalten sich die Kinder mit der Erzieherin über Gott. "Gott wohnt im Himmel", meinen die einen. "Gott wohnt auf Erden unter den Menschen", sagen die anderen. Schließlich löst ein kleiner Junge, dessen Vater Arzt ist, die schwierige Frage auf eine ganz lockere Art: "Wohnen tut Gott im Himmel, aber seine Praxis hat er in der Kirche!" Wie schön wäre es, wenn Gott, der in einem Licht wohnt, wo niemand hinkommen kann, seine Praxis nicht nur in den Kirchen und G

Axel Kühner
vor 1 Tag
Gott ist überall
Ein Ungläubiger fragte einmal einen Rabbi, warum Gott einen Dornbusch auswählte, um daraus mit Mose zu reden. Der Rabbi antwortete: "Hätte Gott einen Johannisbrotbaum oder einen Maulbeerbaum gewählt, so würdest du doch die gleiche Frage stellen. Doch ich will dir eine Antwort geben: Gott nahm den ärmlichen, stacheligen und kleinen Dornbusch, um uns zu zeigen, dass es keinen Ort auf Erden gibt, an dem Gott nicht gegenwärtig und mächtig ist. Noch nicht einmal einen Dornbusch!"

Axel Kühner
vor 2 Tagen
Die Fachleute haben immer recht!
Ein Mann starb. Der Priester war dabei, und der Arzt stellte den amtlichen Totenschein aus. Familie und Freunde des Mannes kamen zur Beerdigung, und die Nachbarn trugen ihn zu Grabe. Als sie den Sarg in das Grab hinablassen wollten, kam der Mann plötzlich wieder zu sich und schlug heftig gegen den Sargdeckel. Erschrocken öffneten sie den Sarg. Der Mann richtete sich auf. "Was tut ihr?" fragte er die staunende Menge. "Ich lebe, ich bin nicht tot!" Verwundert schwiegen die Leut

Axel Kühner
vor 3 Tagen
Gott nimmt uns nichts weg
Der römische Kaiser sagte einst spöttisch zu einem Rabbi: "Euer Gott ist doch ein Dieb, denn es heißt in Euren Schriften, dass Gott dem Adam eine seiner Rippen wegnahm!" Der Rabbi lachte und antwortete: "Diebe kamen gestern Nacht zu uns ins Haus. Sie haben uns einen silbernen Krug geraubt und uns statt dessen einen goldenen Krug gebracht!" - "Ach", sagte der Kaiser, "solche Diebe könnten doch jede Nacht kommen." - "Genau", sagte der Rabbi, "war es nicht Adams Gewinn, dass Got

Axel Kühner
vor 4 Tagen
Krank und gesund
Es gibt den Weg, die Bewegung, den Gang der sechs Tage. Sie sind Alltage und enthalten das Wirken. Und es gibt das Ziel, das Zuhause, die Ruhe, das Vollkommene, den siebten Tag. Er ist der heilige Tag und enthält den Segen Gottes. Die sechs Tage und der siebte Tag finden ihre Entsprechung im Menschen. Die sechs Tage bedeuten die Wirklichkeit des Tuns und Handelns, des Sichtbaren und Gewöhnlichen, des Alltäglichen und Praktischen. Der siebte Tag ist die Wirklichkeit des Verbor

Axel Kühner
vor 5 Tagen
Weg und Ziel
Die Schöpfung der Welt ist ein wunderbarer Weg. Am Anfang steht das Chaos, ein Tohuwabohu, ein von Finsternis beherrschter, bodenloser Abgrund. In dieses Chaos tritt Ordnung, in das "Wüst und Leer" die schöpferische Form und in die Finsternis das Licht aus Gott. In sechs Tagen geht Gott einen Weg der Schöpfung, und alles wird Gestalt nach seiner Liebe und seinem Plan. Die Schöpfung der Welt hat aber auch ein wunderbares Ziel, die Vollendung und Heiligung, die Segnung und Ruhe

Axel Kühner
vor 6 Tagen
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