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»Gedanken für den Tag«
Gott kommt zu uns
Ein Junge wird in der Weihnachtszeit von seinem Lehrer gefragt: "Nun, was möchtest du am liebsten zu Weihnachten haben?" Der Junge denkt...

Axel Kühner
11. Dez. 2024
Kerze oder Licht?
Eine Kerze ist noch kein Licht. Sie kann ein Licht werden. Es fehlt nur noch das Feuer, mit dem die Kerze angezündet werden muss. So ist...

Axel Kühner
10. Dez. 2024
Im Winter
Du kahler Baum, ich seh dich stehn im rauhen Winterwetter, und dennoch, mein ich, bist du schön, auch ohne Blüt und Blätter. Du trägst...

Axel Kühner
9. Dez. 2024
Der vierzehnte Gast
Im Hause der Familie M. war der Tisch festlich gedeckt. Die einzige Tochter Eva feierte ihren 10. Geburtstag. Das Mädchen lief mit...

Axel Kühner
8. Dez. 2024
Das Hemd des Glücklichen
"Ein Zar lag schwerkrank danieder und versprach: "Die Hälfte meines Reiches will ich dem geben, der mich wieder gesund macht!" Da...

Axel Kühner
7. Dez. 2024
Das beste Erbgut
Einst sagte Sokrates: Wenn ich mich auf den höchsten Punkt Athens stellen könnte, würde ich meine Stimme erheben und schreien: Warum,...

Axel Kühner
6. Dez. 2024
Vor der Tür
Draußen vor der Tür ist nicht nur die Weite und Freiheit, sondern auch die Bedrohung und Einsamkeit. Klopfe ich an eine Tür, warte ich...

Axel Kühner
5. Dez. 2024
Die Tür zum Leben
Vor einer Tür stehen ist wie ein Abenteuer. Hoffnungsvoll, aber auch bang stehen wir davor. Vielleicht ist die Tür verschlossen. Dann...

Axel Kühner
4. Dez. 2024
Eine Tür
Eine Tür setzt Anfang und Ende. Eine Tür ist ein Zeichen für die Spannung des Lebens. In die festen Wände sind offene Türen eingebaut....

Axel Kühner
3. Dez. 2024
Königlich, gelassen
Man nennt den Löwen den König der Tiere. Einen solchen König der Tiere sah ich in einem Schaufenster auf einem Riesenplakat abgebildet,...

Axel Kühner
2. Dez. 2024
Trübe Tage
Morgens
... empfangen wir den neuen Tag als ein Geschenk von Gott. Der Dank wird uns gegen alles Fehlende und Negative positiv machen. ... stellen wir den Tag unter Gottes Regie. Dann sind wir nicht von Angst oder Zorn oder Neid bestimmt. ... vertrauen wir unsere Familie und Freunde der Fürsorge Gottes an. So sind wir frei von ängstlichen Sorgen und können uns aneinander freuen. ... legen wir Gott auch die schwierigen Aufgaben und Menschen hin, damit wir mit ihnen richtig umgehen. ..

Axel Kühner
vor 11 Stunden
Mundwerk und Handwerk
Es hatte lange nicht geregnet. Die Ernte auf den Feldern drohte zu verdorren. Die Gemeinde wurde zu einem Bittgottesdienst um Regen eingeladen. Die Not trieb viele zum Beten, und die Kirche füllte sich mittags um zwei Uhr in der glühenden Hitze eines Sommersonntags. Auch ein kleiner, fünfjähriger Junge kam und brachte seinen Regenschirm mit. "Was willst du mit dem Schirm?", fragte ihn streng der Küster an der Tür. "Es ist doch Bittgottesdienst für den Regen", sagte der Junge,

Axel Kühner
vor 1 Tag
Ist der Weg frei?
In Surinam haben sich die Christen, weil ihre Hütten nur aus einem Raum bestehen, einen Gebetsplatz im Wald gesucht, wohin sie täglich gingen, um dort in der Stille allein mit Gott zu reden. Die Gebetswege waren mit der Zeit wie ausgetretene kleine Pfade. Eines Tages sagte ein Eingeborener zu seinem Nachbarn ganz liebevoll: "Du, auf deinem Gebetsweg wächst langsam das Gras!" Der Weg zu Gott im Gebet ist immer frei. Gott wartet mit Sehnsucht darauf, dass wir Zeit haben und Ruh

Axel Kühner
vor 3 Tagen
Die Königin
Das Gebet ist die Königin aller guten Taten. Sie kann alle anderen Taten nicht ersetzen, aber sie ist die wichtigste Tat, die durch keine andere zu ersetzen ist. Aus dem Gebet fließt das Tun wie von selbst in die richtige Bahn. Und das beste Tun mündet wie von selbst in seine höchste Form, das Gebet, ein. Dem Betenden geht die Arbeit leicht von der Hand. Und dem Arbeitenden fließt das Gebet leicht aus dem Herzen. So bilden Beten und Arbeiten ein Ganzes, bilden einen wunderbar

Axel Kühner
vor 4 Tagen
Gebet
Gebet ist die größte Möglichkeit der Menschen, aber es nimmt den kleinsten Raum in ihrem Tun ein. Gebet ist die schönste Pflicht der Glaubenden, aber sie wird am schlechtesten erfüllt. Gebet ist die einfachste Form der Liebe und Hingabe, aber es wird das schwierigste Problem daraus. Allen Menschen steht im Gebet die Tür zu Gott weit auf, aber nur die wenigsten gehen wirklich hindurch. Gebet ist die nächstliegende Form, über sich selbst hinauszuwachsen, aber die Menschen greif

Axel Kühner
vor 5 Tagen
Es ist umgekehrt
In der deutschen Sprache konjugieren wir: ich, du, er, sie, es. In der hebräischen Sprache ist es umgekehrt. Dort konjugiert man: er, sie, es, du, ich. Für ein Kind beginnt der Weg zum Ich tatsächlich mit dem Wahrnehmen der Umgebung. Ein Kind tritt in die Welt des Er, Sie und Es ein und hört und sieht und nimmt wahr. Erst viel später kommt das Du, die direkte persönliche Anrede und Beziehung, und zum Schluss stehen auch das Ich und das Ichbewusstsein. Leben erschließt sich al

Axel Kühner
vor 6 Tagen
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