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»Gedanken für den Tag«
Zwiegespräch an der Krippe
Ein kleiner Junge besucht um die Weihnachtszeit seinen Großvater Er schaut zu, wie der Großvater an einer Krippenfigur schnitzt. Einige...

Axel Kühner
21. Dez. 2024
Irret euch nicht!
Am 20. Dezember 1908 erschien in Messina auf Sizilien in einem Witzblatt folgendes Gedicht: "O du kleines Kindelein, das nicht wahrer...

Axel Kühner
20. Dez. 2024
Weltnot ist Herzensnot
Dostojewski erzählt in einer Novelle von einem jungen Mann, der über die Not in der Welt enttäuscht ist. Er ist tief verzweifelt darüber,...

Axel Kühner
19. Dez. 2024
Die Lichtflamme
Selma Lagerlöff erzählt in einer Legende von einem Ritter, der nach einem Kreuzzug in das Heilige Land geschworen hatte, die Kerze, die...

Axel Kühner
18. Dez. 2024
Gott meint es gut
Im Konfirmandenunterricht lesen wir den 37. Psalm. Der bekannte vierte Vers lautet: "Habe deine Lust am Herrn, der wird dir geben, was...

Axel Kühner
17. Dez. 2024
Die andere Sicht
Als ich zwanzig war und durch das Land fuhr, sah ich die Häuser mit Augen der Sehnsucht. Hinter jedem Fenster dachte ich mir ein Glück,...

Axel Kühner
16. Dez. 2024
Das Leichteste und das Schwerste: Warten
Im Hauptbahnhof einer Großstadt laufen Tausende von Menschen durcheinander. Jeder will den Zug erreichen, Fahrkarten kaufen, Plätze...

Axel Kühner
15. Dez. 2024
Geborgen in der Mitte
Ein asiatisches Sprichwort sagt: "Im Herzen eines Taifuns kann ein Kind ruhig schlafen!" Wenn die gefürchteten Wirbelstürme über Asien...

Axel Kühner
14. Dez. 2024
Vom wertlosen Stroh zum lebendigen Licht
Auf den Philippinen erzählt man sich folgendes Märchen: Ein König hatte zwei Söhne. Als er alt wurde, wollte er einen der beiden zu...

Axel Kühner
13. Dez. 2024
Die Wüste weint
Eine alte Geschichte aus Nordafrika erzählt von einem Beduinen, der sich immer wieder der Länge nach auf den Boden legt und sein Ohr in...

Axel Kühner
12. Dez. 2024
Trübe Tage
Toter Punkt
Wenn eine Verhandlung festgefahren ist, alle Möglichkeiten der Einigung ausgeschöpft und alle Argumente und Einwände gehört worden sind, dann ist sie an einem toten Punkt angelangt. Damit ist ein Stadium beschrieben, in dem kein Fortgang mehr zu erreichen ist. Zum anderen meint die Redensart vom toten Punkt einen Zustand höchster Ermüdung und Erschöpfung. Auf einer Wanderung oder in einem Langlauf kommt man an einen solchen toten Punkt. Diese Redewendung stammt aus dem Bereic

Axel Kühner
vor 2 Tagen
Doppelpunkt
Die lange Schulzeit ist vorbei. Endlich ist der Abschluss geschafft. Doch nun beginnt eine neue Herausforderung in der Ausbildung. Es ist kein Punkt, sondern ein Doppelpunkt. Das Examen ist bestanden. Die Freude auf den Beruf ist groß. Aber nun steht man vor ganz neuen Problemen. Ein Doppelpunkt deutet an: Jetzt geht es erst los. Die Zeit des Wartens hat ein Ende. Die Hochzeit wird fröhlich gefeiert. Ein Doppelpunkt, denn nun beginnt das gemeinsame Leben in seiner Alltagsgest

Axel Kühner
vor 3 Tagen
Kontrapunkt
Das Leben ist nicht einfach. Zum Glück geht das ganze Leben nicht in ein Fach. Da wäre es langweilig und tot. Gott hat in seine Welt unendlich viele, gute Spannungen hineingewoben. Er ordnete in Liebe das Gegenüber von Himmel und Erde, Land und Meer. Er schied mit Bedacht Licht und Finsternis, Tag und Nacht. Er schuf mit Sorgfalt Berg und Tal, Pflanzen und Tiere. Gott machte das Leben spannend mit Saat und Ernte, Arbeit und Ruhe, Mann und Frau, Jung und Alt. Wir Menschen sind

Axel Kühner
vor 4 Tagen
Startpunkt
Bleiben und Ruhen, verwurzelt und gegründet, gefestigt und beständig zu sein ist die eine Seite des Glaubens. Wir kommen zur Ruhe und nehmen feste Standpunkte ein. Aufbrechen und wagen, losgehen und unterwegs sein, neu anfangen und sich senden lassen ist die andere Seite des Glaubens. Wir stehen immer wieder an Startpunkten und gehen los. Wir machen Schritte im Glauben, gehen in Liebe aufeinander zu und wagen uns mit der Nachricht von Jesus in die Welt der Arbeit und Freizeit

Axel Kühner
vor 5 Tagen
Standpunkt
Wer das Leben bestehen will, braucht feste Standpunkte. Nur wenn wir fest stehen, können wir wirken und tragen. Im Wechsel und Wandel von Mode und Meinung brauchen wir einen Ort; der Beständigkeit und Verlässlichkeit. Wenn Zeiten sich ändern, Verhältnisse sich wandeln, wenn alles im Fluss ist, manches weitergeht, anderes untergeht, wenn wir selber uns verändern und neue Lebensumstände entstehen, suchen wir einen festen Halt. In aller Bewegung und Veränderung, in allem Wandel

Axel Kühner
vor 6 Tagen
Tiefpunkt
Ganz dicht neben den höchsten Gipfeln liegen oft die tiefsten Täler. Tief können Menschen hineingeraten in Enttäuschung und Einsamkeit. Tief gekränkt und schmerzlich versehrt leiden die einen, lebensbedrohlich erkrankt sorgen sich andere. Beziehungen mögen zerbrechen und Hoffnungen sterben. Tiefe Trauer und elende Verzweiflung breiten sich aus. Scheitern und Misserfolge lähmen, Verlust von Arbeit und Heimat, Würde und Menschen versetzen in Angst und Schrecken. Lebenspläne wer

Axel Kühner
4. Juli
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