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»Gedanken für den Tag«

Wie beten wir richtig?

  • Autorenbild: Axel Kühner
    Axel Kühner
  • 27. Mai 2022
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 10. Nov. 2022

Während ein Techniker vom Störungsdienst das Telefon repariert, unterhalten sich im Arbeitszimmer des Pfarrers drei Geistliche über die richtige Gebetshaltung. Der eine meint, im Knien ließe es sich am besten beten, das wäre die einzige richtige Haltung vor Gott. Der andere erklärt, dass er am besten im Stehen betet und dazu die Hände flehend zu Gott erhebt. So würde die Sehnsucht und Bedürftigkeit am deutlichsten ausgedrückt. Der dritte ist anderer Meinung. Für ihn ist die richtige Gebetshaltung, auf dem Boden ausgestreckt vor Gott zu liegen, so wie es in der Bibel steht, dass Menschen im Gebet vor Gott liegen. Da mischt sich der Fernmeldetechniker ein und sagt: "Also ich habe am besten gebetet, als ich einmal mit dem Kopf nach unten an einem Telefonmast hing!"

Es gibt viele verschiedene Gebetshaltungen. Aber eine ist die beste, wenn wir mit ganzem Ernst, aus tiefstem Herzen, in reinster Absicht und höchster Not Gott anrufen.

"Wer läuft am schnellsten zu Gott? - Der Lahme! Wie eilt, wie springt, wie stürzt er in Gottes unendlich geöffnete Arme!" (Ernst Ginsberg)


Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen!

Psalm 50,15

Axel Kühner "Eine gute Minute, 365 Impulse zum Leben" © 1994 Neukirchener Verlagsgesellschaft mbH, Neukirchen-Vluyn, 11. Auflage 2015 /

Mit freundlicher Genehmigung des Verlages


 
 
 
Zuflucht nehmen

Wohin auch immer wir gehen, reisen, fliehen, Gott ist schon vor uns da. Alle Träume und Türme bis an den Himmel enden bei Gott. So hoch hinaus Menschen auch gelangen mögen, Gott ist noch über ihnen un

 
 
 
Aber wohin?

Menschen sind unterwegs. Zu Hause packt sie das Fernweh und lässt sie abfahren. Sie wollen weit weg und suchen die Fremde. In der Ferne bekommen sie Heimweh und haben Sehnsucht nach Haus und Bekannten

 
 
 
Alles ist in Bewegung

Wir kommen woher und gehen wohin. Wir treten aus dem Raum der Vergangenheit, huschen über den schmalen Flur der Gegenwart und gelangen in das Zimmer einer dunklen Zukunft. Alles ist in Bewegung. Die E

 
 
 

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