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»Gedanken für den Tag«
Christomobil
Ist die Bewegung und Erfahrung meines Lebens aus mir selbst und für mich selbst, oder bin ich mobil durch Jesus, bewegt von Jesus und motiviert von seiner Liebe, und mobil für Jesus, unterwegs in seinem Namen? Wer ist Jesus im Gefährt meines Lebens? Ist er das Ersatzrad, das ich bei einer Panne im Leben glücklich dabei habe und gut brauchen kann? Ist er das Antriebsrad, das mein Leben vorwärts und in Schwung bringt? Ist er gar das Lenkrad, das die ganze Lebensgeschichte steue

Axel Kühner
5. Mai
Automobil
Das Automobil ist mehr als ein Gebrauchsgegenstand, mehr als das "Heilig Blechle", mehr als des Deutschen liebstes Kind, es ist eine Weise des Lebens und Menschseins. Nicht es bewegt sich von selbst, auto-mobil, nein: ich bewege mich selbst. Ich bin ein Führer und habe den Führerschein dabei. Ich lenke, ich schalte, ich gebe Gas, ich bremse, ich überhole (Sieg), ich werde überholt (Niederlage). Ich fahre selbst, ich fahre gut, ich erfahre das Leben und die Welt. Ich fahre sch

Axel Kühner
4. Mai
Kein Unterschied
Als 1989 die letzte Kaiserin Österreichs im Alter von 97 Jahren starb, wurde sie in der Kaisergruft der Habsburger begraben. Die Kaiserin Zita hatte zwar einfach und zurückgezogen gelebt, wurde nun aber mit allem Prunk beerdigt. Der große Leichenzug gelangte zur Grabstätte. Der Zeremonienmeister klopfte an das Tor. Der Wächter fragte von innen: "Wer begehrt Einlass?" Der Zeremonienmeister: "Zita, die Kaiserin von Österreich, Königin von Ungarn, Königin von Böhmen, Dalmatien u

Axel Kühner
3. Mai
F{f}este feiern
"Ein Leben ohne Fest ist ein langer Weg ohne Einkehr!" (Demokrit) Das Fest ist wie eine Oase in der Wüste, wie frisches Wasser nach langem Weg. Der eintönige Weg der Alltage wird unterbrochen und gekrönt von den Festtagen. Zu einem Fest gehört ein großes Ja. Das Ja zum Leben, zueinander, zu Gott, zur Schöpfung, zur Liebe, zur Zukunft. Nur Menschen voller Ja und Hoffnung können Feste feiern und Freude erleben. Das Ja wird an einem Fest nicht gedacht, sondern erlebt, ausgedrück

Axel Kühner
2. Mai
Der rote Faden der Liebe
Der sprichwörtliche Ariadnefaden geht zurück auf die griechische Sage von Theseus und Ariadne. Auf der Insel Kreta hauste in einem unterirdischen Labyrinth ein Ungeheuer, halb Mensch und halb Stier, der Minotauros. Alle neun Jahre mussten die Inselbewohner, um sich vor den wahllosen Zugriffen des Ungeheuers zu schützen, sieben junge Mädchen und sieben junge Männer bringen. Der Held Theseus meldete sich freiwillig zum Opfer im Labyrinth. Ariadne, die schöne Tochter des Königs

Axel Kühner
1. Mai
Der Geschäftige
Ein Rabbi sah einen Mann auf der Straße eilen, ohne links und rechts zu schauen. "Warum rennst du so?" fragte er ihn. "Ich gehe meinem Erwerb nach!" antwortete der Mann. "Und woher weißt du", fragte der Rabbi weiter, "dass dein Erwerb vor dir herläuft und du ihm nachjagen musst? Vielleicht ist dein Erwerb dir im Rücken, und du brauchst nur einzuhalten, um ihn zu bekommen. So aber läufst du ihm davon!" Denn so spricht Gott, der Heilige Israels: Wenn ihr umkehrtet und stille bl

Axel Kühner
30. Apr.
Blind und sehend?
Ein Ehepaar hatte eine sehr hässliche Tochter. Lange blieb sie bei den Eltern, da kein Mann sich fand, sie zu heiraten. Schließlich kam ein blinder Mann, der sie liebte und heiratete. Die beiden wurden glücklich. Da kam eines Tages ein Arzt in ihr Leben, der versprach, dem Mann das Augenlicht wiedergeben zu können. Nun mischte sich in die Hoffnung auf eine Heilung auch die Angst vor der Zerstörung des Glücks. Sollte der Ehemann einer hässlichen Frau am Ende lieber blind bleib

Axel Kühner
29. Apr.
Wo wohnt Gott?
Im Kindergarten unterhalten sich die Kinder mit der Erzieherin über Gott. "Gott wohnt im Himmel", meinen die einen. "Gott wohnt auf Erden unter den Menschen", sagen die anderen. Schließlich löst ein kleiner Junge, dessen Vater Arzt ist, die schwierige Frage auf eine ganz lockere Art: "Wohnen tut Gott im Himmel, aber seine Praxis hat er in der Kirche!" Wie schön wäre es, wenn Gott, der in einem Licht wohnt, wo niemand hinkommen kann, seine Praxis nicht nur in den Kirchen und G

Axel Kühner
28. Apr.
Gott ist überall
Ein Ungläubiger fragte einmal einen Rabbi, warum Gott einen Dornbusch auswählte, um daraus mit Mose zu reden. Der Rabbi antwortete: "Hätte Gott einen Johannisbrotbaum oder einen Maulbeerbaum gewählt, so würdest du doch die gleiche Frage stellen. Doch ich will dir eine Antwort geben: Gott nahm den ärmlichen, stacheligen und kleinen Dornbusch, um uns zu zeigen, dass es keinen Ort auf Erden gibt, an dem Gott nicht gegenwärtig und mächtig ist. Noch nicht einmal einen Dornbusch!"

Axel Kühner
27. Apr.
Die Fachleute haben immer recht!
Ein Mann starb. Der Priester war dabei, und der Arzt stellte den amtlichen Totenschein aus. Familie und Freunde des Mannes kamen zur Beerdigung, und die Nachbarn trugen ihn zu Grabe. Als sie den Sarg in das Grab hinablassen wollten, kam der Mann plötzlich wieder zu sich und schlug heftig gegen den Sargdeckel. Erschrocken öffneten sie den Sarg. Der Mann richtete sich auf. "Was tut ihr?" fragte er die staunende Menge. "Ich lebe, ich bin nicht tot!" Verwundert schwiegen die Leut

Axel Kühner
26. Apr.
Zweifel und Glaube
Thomas, der Zweifler, hieß Zwilling. Ist der Zweifel ein Zwillingsbruder des Glaubens? Gehören Glaube und Zweifel immer zusammen? Fragen und Zweifeln sind ein Ausdruck der menschlichen Würde. Tiere und Sterne, Bäume und Steine fragen und zweifeln nicht. Aber der Mensch hat die Würde des Fragens. Er muss abwägen und entscheiden, nachdenken und wählen. So setzt die Glaubensentscheidung den Zweifel eigentlich voraus. Das Wort Zweifel erinnert daran: "Zwei-Falten" = zwei Möglichk

Axel Kühner
vor 2 Tagen
The new way of life - Der neue Lebensweg
Eine Sonntagsausgabe der New York Times verbraucht 63.000 Bäume. In den USA gibt es mehr Psychoanalytiker als Briefträger. Die Verpackung von Cornflakes enthält mehr Nährstoffe als die Cornflakes selber. In Los Angeles gibt es mehr Autos als Menschen. Zehn Prozent des jährlichen Salzabbaus der ganzen Welt werden für die Enteisung der Straßen in den USA verwendet. Die Bevölkerung der USA macht etwa 6 % der Weltbevölkerung aus, verzehrt aber rund 60 % aller irdischen Ressourcen

Axel Kühner
vor 3 Tagen
Beten ist alles
Die Hände ineinander falten, nicht handeln, keine Hand anlegen, keine Hände rühren, auf Gottes Handeln warten. Die Seele auseinander falten, sich öffnen, erklären, hinhalten, offen legen, alles rauslassen, auf Gottes Liebe zählen. Die Hände emporheben, sich ausstrecken, alles erwarten, Sehnsucht zeigen, Erfüllung empfangen, mit Gottes Einfluss rechnen. Die Seele hinunterbeugen, Schuld bekennen, bescheiden bitten, demütig werden, Gott groß sein lassen. Die Augen aufheben, Jesu

Axel Kühner
vor 4 Tagen
An den Händen erkennt man den Menschen
"Ex ungue leonem" - "An der Klaue erkennst du den Löwen!" sagten die Lateiner und meinten damit: An den Händen erkennt man einen Menschen. Babyhände, Mutterhände, Künstlerhände, Arbeiterhände, betende Hände, schlagende Hände, Bauernhände, Arzthände sprechen vom Menschen und sagen viel über seine Lebensart. Auch aus der Handschrift eines Menschen möchte die Wissenschaft der Graphologie auf den Charakter schließen. Selbst im Bereich des Okkulten meint man, aus der Hand eines Me

Axel Kühner
vor 5 Tagen
Selig sind:
Selig sind, die es verstehen, die kleinen Dinge ernst und die ernsten Dinge gelassen anzusehen; sie werden weit kommen. Selig sind, die einen Berg von einem Maulwurfhaufen unterscheiden können; sie werden sich sehr viel Ärger ersparen. Selig sind, die fähig sind, sich auszuruhen und Stille zu haben, ohne dafür Entschuldigungen zu suchen; sie werden weise werden. Selig sind, die schweigen und zuhören können; sie werden dabei viel Neues lernen. Selig sind, die denken, bevor sie

Axel Kühner
vor 6 Tagen
Der Mächtigste
Zu einem Rabbi kommen die Leute eines Tages mit einer wichtigen Frage: "Wer ist der Mächtigste im ganzen Land?" Der Rabbi überlegt und antwortet dann: "Wer die Liebe seines Feindes gewinnt, ist der Mächtigste im ganzen Land!" Normalerweise halten die Menschen den für mächtig, der gegen seine Feinde gewinnt. Aber die Liebe, die den Feind gewinnt, ist noch viel mächtiger. Solche Mächtigen voller Liebe und Liebende voller Kraft brauchten wir mehr. "Homo homini lupus est!" sagten

Axel Kühner
17. Okt.
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