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»Gedanken für den Tag«
Erfüllung ist möglich
Siehe, Herr, ich bin ein leeres Gefäß, das bedarf sehr, dass man es fülle. Mein Herr, fülle es, ich bin schwach im Glauben; stärke mich,...

Axel Kühner
10. Nov. 2023
Auf den Inhalt kommt es an
Ich bin nur ein irdenes Krüglein, gering und gar nicht viel wert, und doch von dem himmlischen Vater geachtet, geliebt und geehrt. Ich...

Axel Kühner
9. Nov. 2023
Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein
Ein Bäcker bezog vom Bauern Butter und der Bauer vom Bäcker Brot. Nun schien es dem Bäcker, als ob die Butterstücke des Bauern, die drei...

Axel Kühner
8. Nov. 2023
Stiel du selbst diesen Schatz
"Zu wem soll ich rufen, Herr, bei wem werde ich Zuflucht finden, wenn nicht bei Dir? Alles, was nicht Gott ist, kann mein Erwarten nicht...

Axel Kühner
7. Nov. 2023
Wunde Stellen
Ein Sprichwort sagt: "Die Zunge geht immer da hin, wo der Zahn weh tut!" Unsere Gedanken und Erinnerungen kreisen immer um die Stellen im...

Axel Kühner
6. Nov. 2023
Schmerz und Freude
"Scheiden tut weh", heißt es in einem Volkslied. Jede Trennung hat ihren Schmerz. Wer seine Heimat verliert, Gewohntes verlässt, gute...

Axel Kühner
5. Nov. 2023
Die Rätsel der Königin von Saba
Der Ruhm von der Klugheit König Salomos drang selbst bis in das weite Land der Königin von Saba. Sie wollte sich nun selbst davon...

Axel Kühner
4. Nov. 2023
Bedeckt mit deinem Segen
Herr, der du mir das Leben bis diesen Tag gegeben, dich bet ich kindlich an. Ich bin viel zu geringe der Treue, die ich singe und die du...

Axel Kühner
3. Nov. 2023
Endspiel
Bedrückend negativ und grausam sinnlos beschreibt Samuel Beckett das Leben in seinem Stück "Endspiel". Die Wirklichkeit des Lebens ist...

Axel Kühner
2. Nov. 2023
Die Blätter fallen
Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten; sie fallen mit verneinender Gebärde. Und in den Nächten...

Axel Kühner
1. Nov. 2023
Trübe Tage
Wo wohnt Gott?
Im Kindergarten unterhalten sich die Kinder mit der Erzieherin über Gott. "Gott wohnt im Himmel", meinen die einen. "Gott wohnt auf Erden unter den Menschen", sagen die anderen. Schließlich löst ein kleiner Junge, dessen Vater Arzt ist, die schwierige Frage auf eine ganz lockere Art: "Wohnen tut Gott im Himmel, aber seine Praxis hat er in der Kirche!" Wie schön wäre es, wenn Gott, der in einem Licht wohnt, wo niemand hinkommen kann, seine Praxis nicht nur in den Kirchen und G

Axel Kühner
vor 1 Tag
Gott ist überall
Ein Ungläubiger fragte einmal einen Rabbi, warum Gott einen Dornbusch auswählte, um daraus mit Mose zu reden. Der Rabbi antwortete: "Hätte Gott einen Johannisbrotbaum oder einen Maulbeerbaum gewählt, so würdest du doch die gleiche Frage stellen. Doch ich will dir eine Antwort geben: Gott nahm den ärmlichen, stacheligen und kleinen Dornbusch, um uns zu zeigen, dass es keinen Ort auf Erden gibt, an dem Gott nicht gegenwärtig und mächtig ist. Noch nicht einmal einen Dornbusch!"

Axel Kühner
vor 2 Tagen
Die Fachleute haben immer recht!
Ein Mann starb. Der Priester war dabei, und der Arzt stellte den amtlichen Totenschein aus. Familie und Freunde des Mannes kamen zur Beerdigung, und die Nachbarn trugen ihn zu Grabe. Als sie den Sarg in das Grab hinablassen wollten, kam der Mann plötzlich wieder zu sich und schlug heftig gegen den Sargdeckel. Erschrocken öffneten sie den Sarg. Der Mann richtete sich auf. "Was tut ihr?" fragte er die staunende Menge. "Ich lebe, ich bin nicht tot!" Verwundert schwiegen die Leut

Axel Kühner
vor 3 Tagen
Gott nimmt uns nichts weg
Der römische Kaiser sagte einst spöttisch zu einem Rabbi: "Euer Gott ist doch ein Dieb, denn es heißt in Euren Schriften, dass Gott dem Adam eine seiner Rippen wegnahm!" Der Rabbi lachte und antwortete: "Diebe kamen gestern Nacht zu uns ins Haus. Sie haben uns einen silbernen Krug geraubt und uns statt dessen einen goldenen Krug gebracht!" - "Ach", sagte der Kaiser, "solche Diebe könnten doch jede Nacht kommen." - "Genau", sagte der Rabbi, "war es nicht Adams Gewinn, dass Got

Axel Kühner
vor 4 Tagen
Krank und gesund
Es gibt den Weg, die Bewegung, den Gang der sechs Tage. Sie sind Alltage und enthalten das Wirken. Und es gibt das Ziel, das Zuhause, die Ruhe, das Vollkommene, den siebten Tag. Er ist der heilige Tag und enthält den Segen Gottes. Die sechs Tage und der siebte Tag finden ihre Entsprechung im Menschen. Die sechs Tage bedeuten die Wirklichkeit des Tuns und Handelns, des Sichtbaren und Gewöhnlichen, des Alltäglichen und Praktischen. Der siebte Tag ist die Wirklichkeit des Verbor

Axel Kühner
vor 5 Tagen
Weg und Ziel
Die Schöpfung der Welt ist ein wunderbarer Weg. Am Anfang steht das Chaos, ein Tohuwabohu, ein von Finsternis beherrschter, bodenloser Abgrund. In dieses Chaos tritt Ordnung, in das "Wüst und Leer" die schöpferische Form und in die Finsternis das Licht aus Gott. In sechs Tagen geht Gott einen Weg der Schöpfung, und alles wird Gestalt nach seiner Liebe und seinem Plan. Die Schöpfung der Welt hat aber auch ein wunderbares Ziel, die Vollendung und Heiligung, die Segnung und Ruhe

Axel Kühner
vor 6 Tagen
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