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»Gedanken für den Tag«

Vergeben oder Vergelten

  • Autorenbild: Axel Kühner
    Axel Kühner
  • 20. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

Vor Jahren gab es einen Film mit dem Titel "Gott vergibt - Django nie!" Vergeben wird hier als schwach und weich verächtlich gemacht. Vergelten wird als stark und hart verherrlicht. Dumm und weichlich soll das barmherzige Vergeben sein. Klug und knallhart soll das unnachsichtige Vergelten sein. Aber geht es dabei nur um weich oder hart, um schwach oder stark?

Das Wort Rache stammt aus dem Bereich der Jagd und meint soviel wie treiben, jagen und verfolgen. Das Wort Recke erinnert noch an diesen Zusammenhang. Und dann findet es sich wieder im Wort Wrack. Wie Wracks sind verletzte und verletzende Menschen. Heruntergekommen und umgetrieben von Schuld und Angst die einen, von Hass und Rache die anderen. Die Erfahrung von Verletzungen und die Verarbeitung in der Gestalt von Vergeltung und Rache machen die Menschen zu Wracks. Aus den Jagenden werden die Gejagten und aus den Verfolgern die Verfolgten. Aber Gott möchte keine Wracks, sondern geheilte und versöhnte Menschen. In Gottes Plan gibt es keinen Raum für Rache unter den Menschen. Wie gehen wir also um mit den Verletzungen im Miteinander? Wir bekennen sie einander und vergeben sie einander. Da entsteht der Raum der Heilung von Menschen und Beziehungen.


Sprich nicht: Ich will Böses vergelten. Harre des Herrn, der wird dir helfen.

Sprüche 20,22

Axel Kühner "Eine gute Minute, 365 Impulse zum Leben" © 1994 Neukirchener Verlagsgesellschaft mbH, Neukirchen-Vluyn, 11. Auflage 2015 /

Mit freundlicher Genehmigung des Verlages

 
 
 
Am Ende

Gott ist vor uns und hinter uns. Er ist unter uns und über uns. Gott ist neben uns und in uns. Und Gott ist für uns. Von allen Seiten umgibt er uns. Alle Tage begleitet er uns. Immer hält er seine Hän

 
 
 
Völlig eingehüllt

Gott ist unter uns in seiner tragenden Liebe. Seine glühende Liebe sucht immer die tiefste Stelle unseres Lebens. Wo wir ganz tief besorgt und geängstigt sind, da ist Gott noch unter uns. Wo wir tief

 
 
 
Von guten Mächten wunderbar geborgen

Wer sein Leben zu Jesus hingebracht, ihm ganz übergeben hat, der ist in seiner Fürsorge gut untergebracht. Das Leben ruht in seiner Hand aus. Menschen wissen nun, woher sie kommen, aus der Güte und We

 
 
 

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