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»Gedanken für den Tag«

Liebe und Macht

  • Autorenbild: Axel Kühner
    Axel Kühner
  • 15. Jan.
  • 1 Min. Lesezeit

In eine solche Welt, die in ihrer Lust vergeht und sich durch ihre Gewalt zugrunde richtet, lässt Gott sich ein. Er kommt zur Welt, um sie aus diesem sinnlosen Untergehen zu befreien und mit ihr zu seinem Ziel zu kommen. Gott bindet seine Lust auf diese Welt und auf uns Menschen an seine glühende Liebe. Gott bindet seine göttliche Gewalt an seine maßlose Liebe und versöhnt die Macht über die Welt mit der Liebe zur Welt. Darum ist Jesus das Liebeswort Gottes und Machtwort zugleich an diese Welt. Jesu Macht ist seine Liebe, und seine Liebe ist die Macht, die im Leiden den Tod und das Böse überwindet. Das Blut Abels schreit nach Gerechtigkeit. Das Blut Jesu schreit nach Barmherzigkeit. In seinem Leiden und Sterben hält Jesus in Liebe an Gott fest, und in seiner Auferstehung wird Jesus der zweite Adam, der neue Mensch. Jesus stirbt wie Abel, und sein Blut tropft auf die Erde. Aber in seiner Auferstehung ist das Böse der Gewalt überwunden. Kain kann sich bekehren, und das Zeichen, das Gott an ihm machte, ist nun das Kreuz Jesu, unter dem wir neu und anders werden können. Die Passion der Liebe Jesu siegt über die Macht des Bösen im Menschen. Die Liebesmacht Jesu lädt uns ein zur Umkehr und Neugeburt, dass unsere Lust wieder Lust auf Gott und sein Leben, unsere Macht wieder Glaubensmacht und Lebenskraft werden. Denn der Sünde Sold ist der Tod! Aber Gottes Gabe ist das ewige Leben! Römer 6,23

Axel Kühner "Eine gute Minute, 365 Impulse zum Leben" © 1994 Neukirchener Verlagsgesellschaft mbH, Neukirchen-Vluyn, 11. Auflage 2015 /

Mit freundlicher Genehmigung des Verlages

 
 
 
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Der alte Abt eines berühmten Klosters war traurig darüber, dass kaum noch junge Mönche in das Kloster kamen und ihr Dienst mit ihnen alt und schwach geworden war. Da suchte er bei einem Rabbi einen Ra

 
 
 
Die religiöse Pflicht

Ein Rabbi ging mit seinen Schülern aus dem Lehrhaus und sagte ihnen, er wolle noch eine religiöse Pflicht erfüllen. Die Schüler fragten ihn: "Wo gehst du hin?" Er antwortete: "Ich gehe ins Badehaus, u

 
 
 
Mein Psalm

Ohren gabst du mir, hören kann ich nicht, der Du Taube heilst, Herr,erbarm Dich mein. Augen gabst Du mir, sehen kann ich nicht, der Du Blinde heilst, Herr, erbarm Dich mein. Hände gabst Du mir, wirken

 
 
 

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