top of page

»Gedanken für den Tag«

Die einfache Weisheit

  • Autorenbild: Axel Kühner
    Axel Kühner
  • 18. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

Ein Pfarrer hält seine erste Predigt in einer kleinen, abgelegenen Landgemeinde. Er ist ganz irritiert, als nur ein Mann zum Gottesdienst kommt, ein einfacher Kuhhirte. Der Pfarrer ist unsicher, ob er den Gottesdienst durchführen soll, und fragt den Mann nach seiner Meinung. Der Kuhhirte sagt: "Ich kann Ihnen nicht sagen, was richtig ist, denn ich bin nur ein einfacher Hirte. Aber wenn ich käme, um meine Kühe zu füttern, und nur eine einzige würde sich zeigen, so wäre ich doch dumm, wenn ich diese Kuh nicht füttern würde. Und dann würde ich sehen, wo die anderen denn geblieben sind."

Der Pfarrer bedankt sich und hält den ganzen Gottesdienst und die lange vorbereitete Predigt. Dann fragte er seinen Zuhörer, ob er zufrieden sei. "Ich verstehe nicht viel vom Predigen, ich bin ja nur ein einfacher Hirte. Aber wenn ich käme, um meine Kühe zu füttern, und nur eine einzige würde sich zeigen, so wäre ich doch dumm, wenn ich der einen das gesamte Futter für die Herde vorlegen würde! Ich würde dann nach den anderen Kühen suchen und herausfinden, warum sie nicht gekommen sind!"


"Und eine gottesfürchtige Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; der tat der Herr das Herz auf, sodass sie darauf Acht hatte, was von Paulus geredet wurde.

Apostelgeschichte 16,14

Axel Kühner "Zuversicht für jeden Tag"

© 2002 Neukirchener Verlagsgesellschaft mbH, Neukirchen-Vluyn, 7. Auflage

2017 / Mit freundlicher Genehmigung des Verlages


Ursprüngliche Veröffentlichung: 19.05.2021

 
 
 
Ein kostbares Gut

Die Tiere hatten eine große Versammlung einberufen, weil sie beraten wollten, wie sie sich gegen den Raubbau der Menschen schützen konnten. "Mir nehmen sie fast alles", sagte die Kuh, "die Milch, das

 
 
 
Schicksalstage

Wenn die trüben Tage grauen, kalt und feindlich blickt die Welt, findet scheu sich dein Vertrauen ganz auf dich allein gestellt. Aber in dich selbst verwiesen aus der alten Freuden Land, siehst du ne

 
 
 
Das wirklich schmerzliche Warum

Ruf aus Stalingrad Einer aber der Namenlosen im Höllensturme von Stalingrad schrieb seiner Mutter aus Tod und Tosen in Brand und Brüllen auf blutigem Blatt: "Mutter, warum hast du mir nie von Christus

 
 
 

Kommentare


Gedanken für den Tag

bottom of page