top of page

»Gedanken für den Tag«

Ein Wunder

  • Autorenbild: Axel Kühner
    Axel Kühner
  • 19. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit

Gott ist das Licht, leuchtend und klar, kraftvoll und warm, ausstrahlend und einladend, freundlich und hell, liebevoll und wahr.

Aber Gott ist auch das Dunkel, undurchsichtig und unbegreiflich, finster und furchtbar, bedeckend und schützend, bergend und beruhigend. Im Licht des Tages und im Schutze der Dunkelheit sind Menschen Gott begegnet.

Gott ist wie eine Oase, Ruheort und Rastplatz, mit Wasser und Schatten, voller Erquickung und Erneuerung, zum Aufleben und Abladen.

Aber Gott ist auch wie eine Wüste, steinig und schwierig, weit und geheimnisvoll, voller Herausforderung und Bewahrung. In der Sicherheit der Oase und in den Gefahren der Wüste hat sich Gott den Menschen gezeigt.

Gott ist wie ein Berg, mächtig und majestätisch, über alles erhaben und erhoben, Gipfel der Freude und Güte, die höchste Zuspitzung von Treue und Verlässlichkeit.

Aber Gott ist auch wie ein Abgrund, tiefstes Geheimnis und gründliche Weisheit, abgründige Liebe und nicht auslotbare Wahrheit.

Auf den Bergen, dem Himmel nahe, und in den Abgründen, den tiefsten Tiefen des Lebens, hat Gott mit Menschen geredet.

Es ist ein Wunder: Gott bleibt sich immer gleich und offenbart sich immer anders. Er ändert sich nie und ist immer überraschend anders. Er ist verlässlich und berechenbar und zugleich unbegreiflich und niemals auszurechnen. Er kommt in unsere Welt und bleibt doch Gott.

Er wohnt in unseren Herzen und lässt sich von unseren Gedanken nicht fassen. Er lässt sich für uns ans Kreuz nageln, aber nie auf unsere Vorstellungen festlegen. Er ist ein wunderbarer Gott!


O welch eine Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege!

Römer 11,33

Axel Kühner "Zuversicht für jeden Tag"

© 2002 Neukirchener Verlagsgesellschaft mbH, Neukirchen-Vluyn, 7. Auflage

2017 / Mit freundlicher Genehmigung des Verlages

 
 
 
Ein kostbares Gut

Die Tiere hatten eine große Versammlung einberufen, weil sie beraten wollten, wie sie sich gegen den Raubbau der Menschen schützen konnten. "Mir nehmen sie fast alles", sagte die Kuh, "die Milch, das

 
 
 
Schicksalstage

Wenn die trüben Tage grauen, kalt und feindlich blickt die Welt, findet scheu sich dein Vertrauen ganz auf dich allein gestellt. Aber in dich selbst verwiesen aus der alten Freuden Land, siehst du ne

 
 
 
Das wirklich schmerzliche Warum

Ruf aus Stalingrad Einer aber der Namenlosen im Höllensturme von Stalingrad schrieb seiner Mutter aus Tod und Tosen in Brand und Brüllen auf blutigem Blatt: "Mutter, warum hast du mir nie von Christus

 
 
 

Kommentare


Gedanken für den Tag

bottom of page