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  • AutorenbildAxel Kühner

Die geistigen Grundlagen des Lebens

Gott ist Geist. Und alles Geistige verlangt nach einer Äußerung, nach einer Gestalt. Der sichtbare Ausdruck der geistigen Macht Gottes ist seine Schöpfung: der Kosmos und seine Ordnungen, die Erde und was auf ihr lebt. Alles Seiende ist Gestalt des lebendigen Geistes Gottes. Gott sprach: "Es werde!" und es wurde das Licht, die Erde, die Kreatur, der Mensch, das Leben. Die geistige Grundlage allen Lebens ist Gottes Macht. Diese Macht Gottes begegnet uns in dem Anspruch: "Ich bin der Herr, dein Gott!" Der "Äußerung" des Geistes Gottes in Gestalt des Lebens, dem Anspruch Gottes in Gestalt des Wortes muss die "Innerung" des Menschen und sein Sich-in-Anspruch-nehmen-Lassen folgen. Die "Äußerung" Gottes und sein Anspruch als Offenbarung zielen auf "Innerung" und Sich-in-Anspruch-nehmen-Lassen als Glaube des Menschen. Erst da kommen Leben und seine geistige Grundlage zur Erfüllung, wo "Äußerung" und "Innerung", Anspruch und Sich-in-Anspruch-nehmen-Lassen einander entsprechen. Dieser geistigen Grundlage des Lebens wird von Anfang an widersprochen: "Sollte Gott gesagt haben?" Von Anfang an steht der Mensch in der Versuchung, seinen Geist zur Grundlage des Lebens zu machen: "Ihr werdet sein wie Gott!" Seitdem der Mensch dieser Versuchung erlag, wurde der Glaube an den Menschen und seinen Geist zur verbreitetsten Religion, einer Anti-Religion und einer Quasi-Religion zugleich. Ein Leben auf einer falschen geistigen Grundlage kann nur misslingen. Wir brauchen Gottes Geist als die Kraft und Grundlage unseres Seins. Himmel und Erde sind dein; du hast gegründet den Erdkreis und was darinnen ist. Du hast einen gewaltigen Arm, stark ist deine Hand, und hoch ist deine Rechte. Gerechtigkeit und Gericht sind deines Thrones Stütze, Gnade und Treue gehen vor dir einher. Psalm 89,12ff

 

Axel Kühner "Hoffen wir das Beste"

© 1997 Neukirchener Verlagsgesellschaft mbH, Neukirchen-Vluyn, 9. Auflage 2016

Mit freundlicher Genehmigung des Verlage


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