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»Gedanken für den Tag«

Beizeiten

  • Autorenbild: Axel Kühner
    Axel Kühner
  • 11. Okt.
  • 1 Min. Lesezeit

Einst wurde ein Raubmörder zum Tode am Galgen verurteilt. Der Gefängnisdirektor besuchte den Gefangenen am Abend vor seiner Hinrichtung in der Zelle und fragte ihn: "Was möchten Sie gern als letzte Mahlzeit? Sie können essen und trinken, was und wie viel sie gerne möchten!" Der Mann weinte und sagte: "Bedauerlich, wenn Sie mich das einige Monate früher gefragt hätten, wäre der Raubmord gar nicht erst passiert!" Was ist das für eine Einstellung, die dem Sterbenden alles gewährt und bei Lebzeiten alles verweigert? Was ist das für eine Art, dem Gestorbenen alle Ehre und nur Lob zu gönnen und im Leben damit zu geizen? Was sollen die vielen Blumen auf den Gräbern, wenn wir sie bei Lebzeiten vergessen oder verweigert haben? Lasst uns den Lebenden Gutes tun, Blumen beizeiten schenken und das Geld mit warmen Händen mit anderen teilen. Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen! Galater 6,10

Axel Kühner "Zuversicht für jeden Tag"

© 2002 Neukirchener Verlagsgesellschaft mbH, Neukirchen-Vluyn, 7. Auflage

2017 / Mit freundlicher Genehmigung des Verlages

 
 
 
Ein kostbares Gut

Die Tiere hatten eine große Versammlung einberufen, weil sie beraten wollten, wie sie sich gegen den Raubbau der Menschen schützen konnten. "Mir nehmen sie fast alles", sagte die Kuh, "die Milch, das

 
 
 
Schicksalstage

Wenn die trüben Tage grauen, kalt und feindlich blickt die Welt, findet scheu sich dein Vertrauen ganz auf dich allein gestellt. Aber in dich selbst verwiesen aus der alten Freuden Land, siehst du ne

 
 
 
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