top of page

»Gedanken für den Tag«

Das Leben ist gerichtet

  • Autorenbild: Axel Kühner
    Axel Kühner
  • 20. Nov.
  • 2 Min. Lesezeit

Das bedeutet dreierlei: 1. Das Leben hat nur eine Richtung. Es ist schöpfungsmäßig begrenzt und geht auf ein Ziel hin. Unser Leben ist auf eine Vollendung hin gerichtet. Wir kommen nie zurück. Jeden Tag haben wir nur einmal. Der Strom der Zeit fließt unaufhörlich weiter. Und niemand schwimmt gegen diesen Strom. Das macht die Einmaligkeit, aber auch die Ernsthaftigkeit unseres Lebens aus. Unser Leben ist gerichtet! 2. Das Leben steht nicht nur unter dem Segen Gottes, sondern auch unter dem Fluch der Sünde. Es ist gerichtet und gebrochen, versehrt und beschädigt. In allen Bereichen des Lebens spüren wir neben dem Gabecharakter des Lebens auch die Wirklichkeit des Gerichtes. Wir leben jenseits von Eden und haben die Eindeutigkeit und Geborgenheit verloren. Verstand und fünf Sinne, Leib und Gesundheit, Beziehung und Arbeit, Miteinander und Kultur, Wissenschaft und Forschung, alles ist eine riesige Möglichkeit und eine ebenso große Gefährdung. Unser Leben steht wirklich unter dem Gericht, und wir können es allenthalben mit Händen greifen. 3. Das Leben wird von Gott wieder aufgerichtet, hergerichtet. Jesus trug den Fluch der Sünde, hielt das Gericht für uns aus und nahm die Strafe auf sich. So ist ein Leben, das sich an Jesus bindet, gerichtet im Sinne des Aufrichtens, Herrichtens und Geraderichtens. Gott wird es richten, was in unserem Leben schief gelaufen, verkehrt gemacht und danebengegangen ist. Unser Leben ist in seiner Liebe wieder gerichtet. Menschen ohne Jesus gehen auf ein schreckliches Gericht zu. Menschen, die durch Jesu Liebe und Opfer neu geboren sind, erwarten ein Richtfest, an dem Gott alles wunderbar richten wird. Und wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht: so ist auch Christus einmal geopfert worden, die Sünden vieler hinwegzunehmen; zum zweiten Mal wird er nicht der Sünde wegen erscheinen, sondern denen, die auf ihn warten, zum Heil. Hebräer 9,27f

Axel Kühner "Zuversicht für jeden Tag" © 2002 Neukirchener Verlagsgesellschaft mbH, Neukirchen-Vluyn, 7. Auflage 2017 / Mit freundlicher Genehmigung des Verlages

 
 
 
Ein kostbares Gut

Die Tiere hatten eine große Versammlung einberufen, weil sie beraten wollten, wie sie sich gegen den Raubbau der Menschen schützen konnten. "Mir nehmen sie fast alles", sagte die Kuh, "die Milch, das

 
 
 
Schicksalstage

Wenn die trüben Tage grauen, kalt und feindlich blickt die Welt, findet scheu sich dein Vertrauen ganz auf dich allein gestellt. Aber in dich selbst verwiesen aus der alten Freuden Land, siehst du ne

 
 
 
Das wirklich schmerzliche Warum

Ruf aus Stalingrad Einer aber der Namenlosen im Höllensturme von Stalingrad schrieb seiner Mutter aus Tod und Tosen in Brand und Brüllen auf blutigem Blatt: "Mutter, warum hast du mir nie von Christus

 
 
 

Kommentare


Gedanken für den Tag

bottom of page