Christa Sonnemann kam 1943 im Osten Deutschlands zur Welt. Nach Kriegsende floh ihre Mutter mit ihr nach Westen, während ihr Vater im Krieg vermisst blieb. Nach der Schulzeit in Detmold wurde sie Kinderkranken- und Anästhesieschwester. Durch die Arbeit als Stationsschwester auf einer Kinderintensivstation sowie später als Mutter von Miriam, die mit Down-Syndrom auf die Welt kam, wurde sie früh mit den vielfältigen Problemen von Menschen mit Behinderungen, schweren Krankheiten und Leid vertraut. Um sich ihrer Tochter Miriam und der Integration von Behinderten in die Gesellschaft voll und ganz zu widmen, gab sie ihre Berufstätigkeit auf. Auch in die Gemeinde brachte sie sich ein, zunächst in der Kinder-, dann in die Frauenarbeit. Nachdem Miriam, ihre einzige Tochter, im Jahr 1999 21-jährig ganz plötzlich an einer Infektion verstarb, errichtete sie 2003 gemeinsam mit ihrem Mann die gemeinnützige miriam-stiftung.

Christa und Wilhelm Sonnemann „Der christliche Glaube – an Jesus Christus – hat uns unser Leben lang getröstet, geschützt, ermutigt, gestärkt, erfreut, beauftragt, hat uns Zuversicht, Hoffnung und Dankbarkeit geschenkt. Mit der Stiftungsarbeit möchten wir davon ein großes Stück weitergeben.“