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»Gedanken für den Tag«

An den Händen erkennt man den Menschen

  • Autorenbild: Axel Kühner
    Axel Kühner
  • 19. Okt. 2022
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 28. Nov. 2022

"Ex ungue leonem" - "An der Klaue erkennst du den Löwen!" sagten die Lateiner und meinten damit: An den Händen erkennt man einen Menschen. Babyhände, Mutterhände, Künstlerhände, Arbeiterhände, betende Hände, schlagende Hände, Bauernhände, Arzthände sprechen vom Menschen und sagen viel über seine Lebensart. Auch aus der Handschrift eines Menschen möchte die Wissenschaft der Graphologie auf den Charakter schließen. Selbst im Bereich des Okkulten meint man, aus der Hand eines Menschen sein Geschick erkennen zu können.

Vielleicht ist bei dem Sprichwort doch mehr daran gedacht, einen Menschen daran zu erkennen, was er mit seinen Händen tut. Auch Jesus kann man an seinen Händen erkennen: Sie haben Kinder gesegnet, Kranke geheilt, Hungrige gespeist, Schwache gestützt, Stürme beruhigt, Sinkende festgehalten, Ängstliche beruhigt. Und schließlich wurden seine Hände angenagelt und für uns durchbohrt. Als Auferstandener hat er den Jüngern seine Hände gezeigt, damit sie ihn als den Gekreuzigten erkennen, und dann hat er sie mit seinen Händen gesegnet und gesandt.

Auch uns wird man an unseren Händen erkennen. An gelösten und gereinigten, geöffneten und betenden, an tätigen und rührigen, an helfenden und segnenden Händen kann man Menschen erkennen.


Und der Herr, unser Gott, sei uns freundlich und fördere das Werk unserer Hände bei uns. Ja, das Werk unserer Hände wollest du fördern!

Psalm 90,17

Axel Kühner "Eine gute Minute, 365 Impulse zum Leben" © 1994 Neukirchener Verlagsgesellschaft mbH, Neukirchen-Vluyn, 11. Auflage 2015 /

Mit freundlicher Genehmigung des Verlages


 
 
 
Am Ende

Gott ist vor uns und hinter uns. Er ist unter uns und über uns. Gott ist neben uns und in uns. Und Gott ist für uns. Von allen Seiten umgibt er uns. Alle Tage begleitet er uns. Immer hält er seine Hän

 
 
 
Völlig eingehüllt

Gott ist unter uns in seiner tragenden Liebe. Seine glühende Liebe sucht immer die tiefste Stelle unseres Lebens. Wo wir ganz tief besorgt und geängstigt sind, da ist Gott noch unter uns. Wo wir tief

 
 
 
Von guten Mächten wunderbar geborgen

Wer sein Leben zu Jesus hingebracht, ihm ganz übergeben hat, der ist in seiner Fürsorge gut untergebracht. Das Leben ruht in seiner Hand aus. Menschen wissen nun, woher sie kommen, aus der Güte und We

 
 
 

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