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Aufstehen

Aufstehen - kaum etwas fällt schwerer, wenn ich in eine Krise geraten bin. Lieber bleibe ich liegen, lieber versuche ich, wieder einzuschlafen, lieber ergebe ich mich willig meinem Schicksal.

Doch alles kann sich ändern, wenn einer aufsteht. Wenn er zu einem Buch greift. Wenn er das Radio einschaltet. Wenn er einen Freund anruft. Wenn er das Haus verlässt und ein paar Schritte in die Umgebung wagt.

Auf einmal hört er wieder Vögel singen. Auf einmal wärmen ihn ein paar Sonnenstrahlen. Auf einmal trifft ihn das Lächeln eines Menschen.

Aufstehen! Denn jeder Weg beginnt mit diesem ersten Schritt. Gott will dabei helfen. Man muss ihn nur bitten.
Aurelius Augustinus hat das einmal so getan:

"Schütze uns und trage uns. Unsere Kraft ist nur Kraft, wenn sie aus dir kommt. Reich und schön ist unser Leben in deiner Nähe."

Jürgen Werth - aus "Lass dich beschenken mit Gedanken der Geborgenheit"
Johannis; Lahr - ISBN 3-501-06211-7



Wolkenfelder

Die Nacht wird nicht ewig dauern. Es wird nicht finster bleiben. Die Tage, von denen wir sagen, sie gefallen uns nicht, werden nicht die letzten Tage sein. Wir schauen durch sie hindurch vorwärts auf ein Licht, zu dem wir jetzt schon gehören und das uns nicht loslassen wird.
Helmut Gollwitzer