Bundesverband Deutscher Stiftungen
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Wenn wir am Ende sind

Wo Menschenwege enden,
fängt Gottes Weg erst an.
Der alle Wege wenden
und Welten lenken kann.

Wo Menschenmacht entschwindet,
erst Gottes Macht beginnt,
der seine Kraft entbindet,
wo unsere Kraft zerrinnt.

Er kann sein Machtwort sprechen
erst in der tiefsten Not,
wenn alles zu zerbrechen
und zu versinken droht.

Erst wenn wir ganz verloren
Und arm und hilflos steh`n,
zu uns aus Gottes Toren
die Engel Gottes geh`n.

Wie Nebel muss zerrinnen,
was uns voll Trug umspinnt:
Gott kann erst dort beginnen,
wo wir am Ende sind.


Aus Fritz Woike „Was bist du, Mensch?“



Wolkenfelder

Die Nacht wird nicht ewig dauern. Es wird nicht finster bleiben. Die Tage, von denen wir sagen, sie gefallen uns nicht, werden nicht die letzten Tage sein. Wir schauen durch sie hindurch vorwärts auf ein Licht, zu dem wir jetzt schon gehören und das uns nicht loslassen wird.
Helmut Gollwitzer